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Grundschule Hessisch Lichtenau erhält 3000 Euro für Nachmittagsangebote

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Von: Evelyn Paul

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Die Spende der EAM nutzt die Grundschule in Hessisch Lichtenau für die Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag. Schulleiterin Stefanie Baierl nimmt von Armin Schülbe, Leiter Regionalzentrum Nord der EAM, das Patenschild entgegen.
Die Spende der EAM nutzt die Grundschule in Hessisch Lichtenau für die Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag. Schulleiterin Stefanie Baierl nimmt von Armin Schülbe, Leiter Regionalzentrum Nord der EAM, das Patenschild entgegen. © Evelyn Ludolph

Über eine Spende in Höhe von 3000 Euro freute sich nun die Grundschule Hessisch Lichtenau.

Hessisch Lichtenau –Zu verdanken ist das der EAM, denn die spendet jährlich im Rahmen der HNA-Aktion Kinder für Nordhessen 15 000 Euro. Diese Summe wird jeweils unter fünf Schulen aufgeteilt.

„Das Geld wird bei uns für die Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag verwendet“, erklärt Schulleiterin Stefanie Baierl, aber auch für die bewegete Pausen. Mit dem Geld werden neue Bälle für die Fußball- und Handball-AG gekauft. „Wir haben auch einen Ausflug nach Gemerode in den Tierpark damit unterstützt und nach den Herbstferien findet für eine Woche ein Zirkusprojekt statt“, sagt die Schulleiterin.

Unter den 280 Kindern an der Schule gebe es einige, deren Familien wenig Geld zur Verfügung hätten. Damit auch diese Kinder die Nachmittagsbetreuung der Ganztagesschule nutzen können, wird unter anderem die Spende verwendet.

„Das ist alles nicht selbstverständlich, dass Eltern ihren Kindern gewisse Dinge bieten können“, sagt Armin Schülbe, Leiter Regionalzentrum Nord bei der EAM. Die EAM ist deswegen bereits seit 2007 Pate der HNA-Aktion und engagiert sich jährlich für das Projekt.

Viele Geflüchtete aus der Ukraine

„Wir haben viele Kinder von Geflüchteten aus der Ukraine da. Die haben kein Auto, um mit ihren Kindern nach Germerode zu fahren“, erklärt die Schulleiterin. Deswegen sei es wichtig, dass alle Kinder die Nachmittagsangebote nutzen können. Aktuell sind es insgesamt 140 Kinder, die die Betreuung bis 16 Uhr an der Schule besuchen. Damit sei im Moment aber auch die Kapazitätsgrenze erreicht. Ab 2025 haben Kinder gesetzlich einen Anspruch auf die Möglichkeit zur Nachmittagsbetreuung, ergänzt die Schulleiterin. Die Nachmittagsangebote an der Grundschule werden häufig ehrenamtlich durchgeführt. „Es ist wichtig, dass die Kinder darüber auch Kontakte knüpfen und rauskommen“, sagt Baierl und hat dabei unter anderem die Sportvereine in der Region im Blick.

Dass alle Kinder integriert werden, darauf werde an der Grundschule Wert gelegt, erklärt die Schulleiterin. Man habe auch Kinder mit Lernschwäche an der Schule und Kinder, die geistig beeinträchtigt sind.

„Wir unterstützen gern soziales Engagement und sind viel in Richtung Jugendsport und für Kinderfeuerwehren aktiv. Dabei haben wir im Fokus, dass gemeinschaftlich etwas passiert“, sagt Schülbe. Denn auch bei der Arbeit sei es so, dass man nur gemeinsam etwas erreichen könne und ergänzt: „Kinder sind unsere Zukunft und für deren Zukunft spielt die Schule eine große Rolle.“

(Evelyn Ludolph)

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