Teamfähigkeit gefragt

Hauptschüler der Brüder-Grimm-Schule stellen bei Projekt ihre Kompetenzen fest

Die Achtklässler hatten im Verlauf von zwei Tagen Gelegenheit, ihre individuellen Stärken und Interessen wahrzunehmen.
+
Die Achtklässler hatten im Verlauf von zwei Tagen Gelegenheit, ihre individuellen Stärken und Interessen wahrzunehmen.

Am Ende des Kompetenzfeststellungsverfahrens soll herausgefunden werden, wie teamfähig die Schüler sind und welche Sozial-, Handlungs- und Methodenkompetenz sie bereits besitzen.

Eschwege – 27 Schüler der achten Hauptschulklassen der Brüder-Grimm-Schule nahmen jetzt an dem Kompetenzfeststellungsverfahren Kompo7 teil. Das Projekt wurde von Hauptschulzweigleiter Sven Zuber vorbereitet und organisiert.

Die Achtklässler hatten im Verlauf von zwei Tagen Gelegenheit, ihre individuellen Stärken und Interessen in handlungs- und erlebnisorientierten Aufgaben bewusster als sonst wahrzunehmen. Nach einer Selbsteinschätzung ihrer Fähigkeiten mit Hilfe einer webbasierten Software bauten sie im Team einen möglichst hohen Turm aus Luftballons.

Zeit und Material waren dabei begrenzt. Die Ergebnisse beeindruckten nicht nur die Schüler, sondern auch Thomas Hoffmann, Angela Kemper, Lisa Pippert, Oxana Stärke, Marie Wachsmuth und Sven Zuber, die die Teilnehmer bei den Praxisaufgaben beobachteten und ihnen Rückmeldung zu ihren Fähigkeiten gaben. Am zweiten Tag führten die H8a und H8b Jobinterviews mit drei Expertinnen aus der Wirtschaft: Constanze Cassel (Groß- und Einzelhandelskauffrau), Natascha Hellwig (Heilerzieherin) und Tanja Grimm (Schreinerin) vom BAZ waren dafür zu ihnen in die Schule gekommen. Auch hier schloss der Tag ab mit einer Feedback-Runde der Beobachterteams.

Die Ergebnisse der Kompo7 werden in einem individuellen Kompetenzprofil festgehalten, das allen Schüler ausgehändigt und im persönlichen Gespräch gemeinsam mit den Eltern erläutert wird. Das Profil enthält nicht nur eine detaillierte Übersicht über die festgestellten Fähigkeiten und Interessen, sondern auch gemeinsam entwickelte Ideen zu einem möglichen zukünftigen Beruf, eine wertvolle Basis für die Berufswahl. Am Ende waren es zwei Tage, die sich echt gelohnt hatten. Darin waren sich alle Beteiligten einig.  ts

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.