Konzert

Heimatalm Eschwege: Sänger Heinz Rudolf Kunze gab am Wochenende ein Konzert

Sorgte für gute Stimmung im Biergarten in der Heimatalm am Nordufer des Werratalsees in Eschwege: Sänger und Liedermacher Heinz Rudolf Kunze.
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Sorgte für gute Stimmung im Biergarten in der Heimatalm am Nordufer des Werratalsees in Eschwege: Sänger und Liedermacher Heinz Rudolf Kunze.

Bekannt ist der Sänger und Liedermacher Heinz Rudolf Kunze unter anderem durch „Dein ist mein ganzes Herz“. Am Samstag begeisterte er beim Konzert an der Heimatalm seine Fans.

Eschwege – Heinz Rudolf Kunze brachte das Publikum binnen weniger Minuten zum Mittanzen. Er trat am Samstagabend in der Heimatalm am Nordufer des Werratalsees auf. Unter dem Titel „Wie der Name schon sagt – Das neue Soloprogramm“ lockte Kunze zirka 350 Menschen aus einem weiteren Umkreis – unter anderem Paderborn – vor die Heimatalm.

Trotz einer regenbedingten Unterbrechung innerhalb der ersten Stunde sorgte der Sänger und Musiker für Begeisterung bei seinen Zuhörern. Zur eigenen Gitarren- und Klavierbegleitung sang er und spielte zum Teil auch die Mundharmonika. Es gab neue Songs und einige seiner frühen Hits. Kluger Wortwitz und politische Themen, die auch viele seiner neuen Titel prägen, sorgten für Lacher oder regten zum Nachdenken an.

„Mit welchem Recht wollen wir Menschen verwehren, zu uns zu kommen, einfach um zu überleben?“, fragte er in einem seiner Songs, für den er starken Applaus erhielt. Jubel aus dem Publikum erreichte ihn ebenfalls für ruhigere Titel wie „Leg nicht auf“ und „Ich hab’s versucht“. Dass das Glück im Kleinen zu finden sei und darin bestehe, sich vorstellen zu können, ein Labrador zu sein, oder hin und wieder keine Angst zu haben, erklärte er zwischen den Songs. „Das Glück ist nicht groß, es ist klein, ganz klein.“

„Ein Jahr, das uns gestohlen wurde“, reflektierte er in einem anderen Song. Es folgte „Zusammen“, in dem es über das vergangene Jahr, das nicht wahr sein dürfe, ging, und er hofft, dass sich dies nicht wiederhole. „Zum Glück tut die Geschichte das nur selten.“

Als „ein Jogginghoser, kein Anzügler“, „ein Teeologe, kein Kaffeelosoph“ und ein „Sprachspieler“ stellte er sich in einem anderen Song vor und erklärte: „Ehe ich Streamer werde, werde ich wieder Schallplattler.“ Ein energiegeladener Song erfüllte den Außenbereich der Heimatalm mit „Die ganz normalen Menschen“, in dem er einige Berufsgruppen aufgriff und mit starker Stimme sang: „Doch ohne sie geht überhaupt nichts, um diese Menschen muss es gehen!“

Kraftvoll blieb es mit „Meine eigenen Wege“ und „Vertriebener“, bevor schon die ersten Töne von „Dein ist mein ganzes Herz“ das Publikum zum Tanzen und Mitfeiern brachten. Mehrfach forderten seine Zuhörer Zugaben, woraufhin er unter anderem seine 1984 veröffentlichte Coverversion von „Lola“ spielte, in die er am Samstagabend unter anderem Passagen aus „Marmor, Stein und Eisen bricht“ einfließen ließ, und das Publikum mit „Finden Sie Mabel“ zum Jubeln, Tanzen und Mitklatschen brachte.

Weitere Veranstaltungen: Besucher von „Biergarten statt Festival“ erwartet am 19. August „Die kleine Egerländer Besetzung“, am 21. August Thanas, am 27. Fäaschtbänkler und mit dem Auftritt von „voXXclub“ am 5. September das letzte Konzert der Reihe. Tickets und weitere Informationen gibt es unter: biergarten-festival.de.

Von Eden Sophie Rimbach

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