Neue Bänke für den Nachwuchs

Heimatverein Abterode zimmert Gartenmöbel für Weidenhäuser Kindergarten

Selbst gebaute Bänke und Tische für die Kinder im Kindergarten Weidenhausen vom Heimatverein Abterode: von links die beiden Mitglieder des Heimatvereins Dieter Grebenstein und Knut Zimmermann, Stefan Riebold (Sparda-Bank), Penelope Rose Müller mit Erzieherin Elke Müller, Bernd Füllgrabe (Heimatverein), Lennox Füllgrabe mit Kita-Leiterin Katja Rautenkranz-Bätzel und Felix Hempel (Heimatverein).
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Selbst gebaute Bänke und Tische für die Kinder im Kindergarten Weidenhausen vom Heimatverein Abterode: von links die beiden Mitglieder des Heimatvereins Dieter Grebenstein und Knut Zimmermann, Stefan Riebold (Sparda-Bank), Penelope Rose Müller mit Erzieherin Elke Müller, Bernd Füllgrabe (Heimatverein), Lennox Füllgrabe mit Kita-Leiterin Katja Rautenkranz-Bätzel und Felix Hempel (Heimatverein).

Die Mitglieder des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Abterode bauten mit finanzieller Unterstützung der Sparda-Bank fünf Bänke und drei Tische für den Nachwuchs in der Gemeinde Meißner.

Weidenhausen - Jetzt übergaben sie die selbst gebauten Möbelstücke für den Garten an den Kindergarten in Meißner-Weidenhausen. Und auch die Erzieherinnen gehen dabei nicht leer aus. Neben den kleinen, kindgerechten Sitzgruppen aus Eichenholz fertigten die Mitglieder des Heimatvereins eine große Bank an.

„Unsere Hauptidee war“, so Bernd Füllgrabe vom Heimatverein, „den Kindergarten darin zu unterstützen, dass die Kinder während Corona im Freien lernen, spielen und essen können.“ Denn der Kindergarten hatte sich im vergangenen Jahr vergrößert. Inzwischen gibt es eine weitere Gruppe mit Kindern.

Da der Außenbereich in diesem Jahr von der Gemeinde neu gestaltet werden soll, wie der Heimatverein weiß, wollten die Mitglieder einen Beitrag leisten. Und diese Idee kam gut an. Kindergartenleiterin Katja Rautenkranz-Bätzel bedankte sich bei den Handwerkern und auch Stefan Riebold von der Sparda-Bank in Eschwege zeigte sich begeistert: „Es ist beeindruckend, was die Mitglieder des Fördervereins für die Kinder gebaut haben.“

Riebold hatte den Handwerkern gerne finanzielle Unterstützung zugesagt, als Füllgrabe mit dem Vorhaben an ihn herangetreten war. „Einen Heimatverein wie euch braucht jeder Ort“, lobte Riebold die Mitglieder.

Der Heimatverein hatte nicht nur die Möbelstücke gebaut, sondern auch das passende Material ausgesucht und selbst geschlagen. Die Kindermöbel sind aus Eiche, „das beste Holz“, wie Füllgrabe erklärt. In die Lehnen der Bänke sind außerdem Tiermotive eingefräst. „Kinder suchen sich Bezugspunkte, deshalb hat jede Bank ein anderes Tier“, sagt Füllgrabe, dessen Enkel ebenfalls den Kindergarten in Weidenhausen besucht. Damit die Möbelstücke lange halten, seien sie zweimal imprägniert worden und mit Gummistreifen unter den Füßen ausgestattet worden, die das Material gegen Feuchtigkeit schützen sollen. „Wenn man dann noch alle drei bis vier Jahre mit dem Pinsel über das Holz geht, sehen die Möbel immer wie neu aus.“

Von Hanna Maiterth

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