1. Startseite
  2. Lokales
  3. Witzenhausen

Heimatverein Grebendorf rüstet 50 Sitzbänke wetterfest um

Erstellt:

Von: Harald Triller

Kommentare

Vier Mitglieder vom Heimatverein Grebendorf haben 50 Ruhebänke wetterfest umgerüstet. Dafür haben die Senioren (von links) Horst Schäfer, Willi Jakal, Helmut Bartels und Günter Stein 322 ehrenamtliche Stunden investiert.
Vier Mitglieder vom Heimatverein Grebendorf haben 50 Ruhebänke wetterfest umgerüstet. Dafür haben die Senioren (von links) Horst Schäfer, Willi Jakal, Helmut Bartels und Günter Stein 322 ehrenamtliche Stunden investiert. © HARALD TRILLER

Die rund 50 Ruhebänke, die der Heimatverein Grebendorf betreut, werden so umgerüstet, dass sie das ganze Jahr über im Freien stehen können. Dafür gab es Fördermittel und Spenden.

Grebendorf – Aus dem Fördertopf des Projektes „Land hat Zukunft – Starkes Dorf, wir machen mit“ gab es einen ordentlichen Zuschuss des Landes in Höhe von 5000 Euro. Die Kosten, die sich nach der Endabrechnung auf 10 600 Euro belaufen, konnten allerdings nicht komplett gedeckt werden.

Die ehrenamtliche Arbeit von den vier Mitgliedern des Heimatvereins Grebendorf – Horst Schäfer, Helmut Bartels, Günter Stein und Willi Jakal –, die sich seit April bis in die Gegenwart hingezogen hat und sich auf immerhin 322 Stunden summierte, kann gar nicht hoch genug eingestuft werden, sagen die Vorsitzende und die Schriftführerin des Heimatvereins, Gisela Böttner und Waltraud Schäfer.

„Wir wissen, wie schwer es ist, die jährlich notwendige Instandhaltung der 50 vereinseigenen Ruhebänke zu stemmen.“ Kassiererin Elsbeth Wittich geht auf den Grund ein: „Unsere fleißigen Handwerker werden nun mal nicht jünger, da liegt es auf der Hand, dass die Umsetzung der vielen Projekte des Heimatvereins mehr Anlauf benötigen. Es fehlt uns tatsächlich an Nachwuchs.“ Bei entsprechenden Lagermöglichkeiten in geeigneten Räumen über die Wintermonate hinweg wäre die Pflege der Bänke einfacher, erklärt Horst Schäfer. Das Projekt des Landes hat den Anstoß zur Umrüstung der Bänke gegeben. „Die Ruhebänke werden wetterfest umgerüstet, dann können sie ganzjährig im Freien stehen bleiben“, erklärt der frühere Ortsvorsteher Willi Jakal. Die Füße der Bänke wurden zu einer Fachfirma nach Mühlhausen gebracht, wo sie mit Sandstrahlen gesäubert und entrostet wurden. Anschließend wurden sie neu gestrichen.

Für die neuen Gestelle sowie die Sitzbohlen und Rücklehnen reichte allerdings das Fördergeld nicht aus. Aus der Vereinskasse standen rund 1800 Euro zur Verfügung. So hieß es für Vorstand: Klinken putzen und um Spenden bitten. „Es ist uns ein Bedürfnis seitens des Vorstandes, den Spendern herzlich zu danken“, richtet Gisela Böttner liebe Worte an die Familien Kaulfuß, Leyhe und Bergner sowie das Mitglied Helmut Bartels, die Feuerwehr, den Tennisclub, den Reit- und Fahrverein, den TSV, den Ortsbeirat und den SPD-Ortsverband wie auch die Gemeinde Meinhard und die komplette Vereinsgemeinschaft Grebendorf. Kassiererin Elsbeth Wittich erwähnt auch das Sparschwein, das anlässlich der Jubiläumsfeier zum 80-jährigen Bestehen des Heimatvereins aufgestellt wurde. „Auch da konnten wir den Inhalt in Höhe von 120 Euro zu diesem Projekt beisteuern.“ (Harald Triller)

Auch interessant

Kommentare