Volles Haus im E-Werk bei den zwei Auftritten des Satirikers

Heimspiel für Gieseking

Spielte seinen Jahresrückblick „Ab dafür“: Bernd Gieseking, der in Eschwege wieder zweimal vor vollem Haus auftrat. Foto: Archiv

Eschwege. Das Eschweger Publikum liebt Bernd Gieseking. Wie wäre sonst zu erklären, dass Jahr für Jahr die zwei Veranstaltungen mit seinem satirischen Jahresrückblick „Ab dafür“ ausverkauft sind: Mehrere hundert Leute strömten auch diesmal ins E-Werk.

Aber auch Gieseking liebt Eschwege: In sonst keiner anderen Stadt feiert er solche Triumphe. Er sprach über tausend Sachen, erzählte persönliche Geschichten – und ging natürlich auf die markantesten Ereignisse des Jahres ein. Angefangen mit dem 25. Jubiläum der Wiedervereinigung. Prinzipiell habe er nichts dagegen, sagte der Bernd – aber musste es ausgerechnet die DDR sein? Luxemburg wäre auch gegangen, oder die Schweiz. Aber es war doch die DDR – eine feindliche Übernahme, denn nun haben wir ein Ost-Trio, das die deutschen Geschicke bestimmt: die Angela, der Gauck und GDL-Präsident Claus Weselsky.

Hatte Gieseking 2013 Ursula von der Leyen zur zweiten Mutti der Nation bestimmt, stellte er nun fest, dass der Stern der Ursula an Glanz verloren hat. Aber dafür hatte er eine andere Frau als Nachfolgerin der Angela: Helene Fischer. Und wie immer war die CSU ein dankbares Angriffsziel: vor allem mit dem Vorschlag, die Ausländer sollten zu Hause Deutsch sprechen – eine Sprache, die82 Prozent der CSU-Wähler nicht beherrschen. Viel Applaus! (zpu)

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