Für die Heldraer Strohbären gibt’s kein schlechtes Wetter

Heldra. Zwischen strömendem Regen und hin und wieder ein bisschen Sonnenschein ließen es sich die Besucher in Heldra auch in diesem Jahr nicht nehmen, bei der Austreibung des Winters am Aschermittwoch dabei zu sein.

Vier Männer - Stefan Migenda, Marco Sippel, Julian Rimbach und Julian Schädler - zogen als Strohbären verkleidet durch die Ortschaft und erfreuten die Einwohner von Heldra mit ihrem außergewöhnlichen Gewand aus Roggenstroh. Begleitet wurden die Bären von Musik, Tanz und Sammlern in bunten Kostümen, die mit Freude einen kleinen Obulus von den Schaulustigen am Wegesrand entgegennahmen.

Mit dem Umzug der Strohbären soll nach volkstümlicher Deutung der Winter ausgetrieben werden. Dabei geht die Figur des Strohbären auf die fränkische oder schwäbisch alemannische Fastnacht zurück und ist möglicherweise mit den Hugenotten nach Heldra gekommen. In dieser Tradition steht der Bär für den wilden Mann und damit das Urtümliche, die Sphäre der Geister und Dämonen oder gar den Teufel selbst. (mf)

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