HNA-Markt: Von Herzen ein friesischer Jung

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Rückansicht des Hauses: Dort befindet sich ein kleiner Ziergarten.

In einer ruhigen beschaulichen Straße im Stadtkern von Bad Sooden-Allendorf steht das hübsche Fachwerkhaus von Familie Rovesaat.

Auch die umliegenden Häuser sind gut gepflegt und meist Fachwerkbauten, viele sind reich mit Blumen verziert und der ein oder andere hat Tisch und Bänke vor dem Haus stehen. Hier spürt man den Erholungscharakter des Kurortes.

33 Jahre lang wohnte das Ehepaar in dem Haus in der Weberstraße. „Es sollte unser Alterssitz werden“, sagt Hans Rovesaat. Deswegen wurde der Bau vor einiger Zeit grundsaniert, einige Umbauten fanden statt, das Bad wurde vor fünf Jahren renoviert und altersgerecht ausgestattet, außerdem wurden Strom- und Wasserleitungen erneuert. Auch Internet- und Kabelanschluss sind vorhanden. Doch dann kam alles anders.

Rückkehr in die alte Heimat

Hans Rovesaat stammt aus Friesland, war zwölf Jahre lang Sanitätssoldat und kam so nach Bad Sooden-Allendorf. Ein Teil seiner Familie blieb im Norden Deutschlands. Vor kurzer Zeit verstarb Rovesaats Cousine und hinterließ ein großes Haus, das Rosemarie und Hans die Gelegenheit bot, in den Norden zurückzukehren. „Leider haben auch unsere Kinder, die in Dortmund leben, kein Interesse, an dem Haus in Bad Sooden-Allendorf. Sie seien Stadtmenschen und würden sich auf dem Land nicht wohlfühlen“, erzählt Rovesaat.

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Das Fachwerkhaus besteht aus drei Stockwerken. Unten, im Wohnzimmer, entdeckt man schon eine erste Besonderheit. Rovesaat hat einen Teil der Wand zum Flur entfernt und durch einzelne Vitrinenteile ersetzt. Durch die gemütliche Küche gelangt man in den großen Wintergarten. Dieser war früher ein Stall und hat einen seperaten Eingang. Außerdem befinden sich im Erdgeschoss eine kleine Werkstatt, ein Gäste-WC und ein Hauswirtschaftsraum.

Im zweiten Geschoss befinden sich das Bad, ein Raum den man als Kinderzimmer oder Büro nutzen könnte und das ehemalige Schlafzimmer. Alle Zimmer haben Schiebetüren, um den Platz optimal zu nutzen. Auf der dritten Ebene findet man einen großen Raum mit offenliegenden Balken, darüber einen geräumigen Dachboden, der ausbaufähig ist und einen Spitzboden.

Weitere Informationen zum Haus gibt Herbert Heidl unter Telefon: 0 56 52 / 32 88.

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