„Wir brauchen Rechtssicherheit“

Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir sichert Nordumgehung für Reichensachsen zu

Im Gespräch: Hessen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Mitte) mit Wehretals Bürgermeister Timo Friedrich (rechts) über die Nordumgehung Reichensachsen.
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Im Gespräch: Hessen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Mitte) mit Wehretals Bürgermeister Timo Friedrich (rechts) über die Nordumgehung Reichensachsen.

Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Bü90/ Die Grünen) hat am Samstag in Eschwege versichert, dass die Umgehungsstraße um Reichensachsen kommen wird. Derzeit würden aber noch notwendige, fehlende Gutachten erstellt und Untersuchungen gemacht.

Eschwege/Wehretal - „Wir brauchen Planungssicherheit, sonst habt ihr mit Zitronen gehandelt“, sagte Al Wazir gegenüber Wehretals Bürgermeister Timo Friedrich, der mit einer Abordnung von etwa 20 Bürgern aus Reichensachsen extra zu der Wahlkampfveranstaltung nach Eschwege gekommen war, wo die Grünen zu einem Nachmittagsschoppen mit Tarek Al-Wazir geladen hatten.

Die Reichensächser Bürger und einige Kommunalpolitiker aus der Gemeinde hatten Plakate mit der Botschaft „Nordumgehung Reichensachsen – wir warten seit 20 Jahren“ und „Herr Al-Wazir – Sie lassen uns im Stich mitgebracht.

Die Einladung der Gemeinde Wehretal, sich ein eigenes Bild von der Verkehrsbelastung in der Ortslage von Reichensachsen zu machen, hatte Al-Wazir kürzlich durch seinen Staatssekretär mit einem allgemeinen Schreiben beantworten lassen.

Am Samstag verwies Al- Wazir darauf, dass es in Hessen laut Bundesverkehrswegeplan an die 70 Umgehungsstraßen zu realisieren gelte. „Die Leute denken leider, dass der Bau, wenn ich komme, schnellergehen würde“, sagte der Minister, der in den 1990iger-Jahren als Landtagsabgeordneter bereits für Werra-Meißner-Kreis zuständig war.

Zu der Wahlveranstaltung von Bündnis 90/ Die Grünen war nicht nur Tarek Al-Wazir gekommen, sondern auch die Bundestagskandidatin Awet Tesfaiesus, die, moderiert vom Landtagsabgeordneten Felix Martin, den Bürgern zu persönlichen und politischen Themen Rede und Antwort standen – von Corona, Impfen, Klima bis zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Ich weiß, dass es viele Sorgen gibt, dass die Grünen soviel verändern wollen. Aber wenn wir nichts tun, wird sich auch viel verändern, was uns nicht gefällt“, sagt Al-Wazir. Ich bin sicher, dass unser Land Veränderung braucht, um zu erhalten, was uns gefällt.“ (Stefanie Salzmann)

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