Werra-Meißner-Kreis

Acht Notfallsanitäter im DRK-Rettungsdienst ausgebildet

Als Notfallsanitäter im Einsatz werden zukünftig (von links) Michael Wolgast, Kirstie Teller, Isabel Röllinghoff, Selina Kaufhold, Lena Wiedemeier, Sarah Bückert, Jonas Klemann und Sebastian Wind sein.
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Als Notfallsanitäter im Einsatz werden zukünftig (von links) Michael Wolgast, Kirstie Teller, Isabel Röllinghoff, Selina Kaufhold, Lena Wiedemeier, Sarah Bückert, Jonas Klemann und Sebastian Wind sein.

Insgesamt elf junge Männer und Frauen haben sich an der Rettungsdienstschule in Hessisch Lichtenau zum Notfallsanitäter ausbilden lassen.

Hessisch Lichtenau - Drei Jahre lang wurden sie umfassend in Theorie und Praxis geschult. Das ganze Wissen wurde vor zwei Wochen geprüft und am Donnerstag gab es für acht Schüler, die die Abschlussprüfungen bestanden haben, ihre langersehnten Zeugnisse.

Sebastian Wind aus Witzenhausen ist einer der neuen Notfallsanitäter im DRK-Rettungsdienst. Nach drei Jahren Ausbildung freut sich der 38-Jährige nun über seinen erfolgreichen Abschluss: „Es war eine anstrengende und spannende Zeit, in der uns auch schon sehr viel Verantwortung übergeben wurde.“ Er habe gelernt, die Ruhe zu bewahren in stressigen Situationen, schnell zu reagieren und nach Feierabend von der Arbeit abzuschalten.

Die elf Auszubildenden haben in den vergangenen drei Jahren im Blockunterricht gelernt und praktische Ausbildungsabschnitte absolviert, wie dem Einsatz für die Rettungswachen. „Die Ausbildung ist sehr vielfältig und anspruchsvoll. Das ganze Wissen aus den drei Jahren musste dann sitzen bei den Prüfungen“, sagt Wind.

„Wir bereiten unseren Nachwuchs damit perfekt auf den zukünftigen Alltag im Rettungsdienst vor“, erklärt der Schulleiter der Rettungsdienstschule in Hessisch Lichtenau, Thomas Freiberg. Die Notfallsanitäter müssen wissen, wie der menschliche Körper funktioniert, sie müssen Krankheiten und Verletzungen erkennen und sich bestens mit Medikamenten auskennen.

„Notfallsanitäter haben die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst“, erklärt Freiberg. Besonders freut er sich darüber, dass er Anfang September 17 neue Auszubildende zum Notfallsanitäter in der Rettungsdienstschule begrüßen darf. „Die beiden Kooperationspartner DRK-Kreisverband Witzenhausen mit sieben Azubis und der DRK-Kreisverband Eschwege mit vier Azubis haben uns die Treue gehalten, neu hinzu kommt der DRK-Kreisverband Schwalm-Eder mit sechs Azubis.

Der Kampf im letzten Jahr hat sich also gelohnt“, freut sich der Schulleiter. (Carolin Eberth)

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