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Hessisch Lichtenau: Mann wollte Frau ertränken

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Von: Emily Spanel

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Symbolbild mit Blaulicht der Polizei und einem Polizeibeamten.
Die Polizei ermittelt gegen einen Mann in Hessisch Lichtenau wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Er soll versucht haben, seine Lebensgefährtin zu ertränken. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ein 25 Jahre alter Mann aus dem Werra-Meißner-Kreis soll am Montagvormittag versucht haben, seine Lebensgefährtin zu ertränken. Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei in Eschwege hat Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen.

Hessisch Lichtenau – Wie Alexander Först, Pressesprecher der Polizeidirektion Werra-Meißner, gegenüber unserer Zeitung mitteilt, soll es am Montag in der Wohnung der 40-jährigen Lebensgefährtin des Mannes in Hessisch Lichtenau zu einer „gewalttätigen“ Auseinandersetzung gekommen sein. In deren Verlauf soll der 25-Jährige versucht haben, die Frau zu ertränken.

Der 40-Jährigen aber sei es gelungen, sich selbstständig aus ihrer Notsituation zu befreien. Sie flüchtete aus dem Haus und alarmierte schließlich, auch dank schneller Hilfe aus der Nachbarschaft, die Polizei.

„Kurz nachdem die Polizeibeamten über den gewalttätigen Übergriff informiert worden waren, suchten sie die Wohnanschrift mit mehreren Einsatzkräften auf und sperrten den Gefahrenbereich ab“, berichtet Alexander Först. Zu diesem Zeitpunkt habe sich neben dem 25-jährigen Tatverdächtigen auch noch die gemeinsame, eineinhalb Jahre alte Tochter des Paares in der Wohnung befunden. Die Beamten hätten den Tatverdächtigen schlussendlich widerstandslos festnehmen können, nachdem er aus freien Stücken und noch vor dem Beginn weiterer Einsatzmaßnahmen gemeinsam mit dem Kind die Wohnung verlassen habe und auf die Straße getreten sei.

Im Anschluss an seine Festnahme ist der 25-Jährige in der Direktion in Eschwege in Polizeigewahrsam genommen worden. Dort wurde er unter anderem auch einer Blutentnahme unterzogen. „Die weiteren Ermittlungsmaßnahmen wurden eingeleitet“, sagt Alexander Först. Der Beschuldigte habe in der Folge auch die Nacht in Gewahrsam verbracht und sei am Dienstag nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft und nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt worden. (Emily Hartmann)

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