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150 Teilnehmer beim Treffen des Kreisjugendrings in Reichenbach

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Von: Lothar Röß

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Unter dem Motto „Asterix und Obelix“ hatten die Betreuer ein Programm zusammengestellt für die 150 Teilnehmer beim Treffen des Kreisjugendrings Werra-Meißner in Reichenbach.
Unter dem Motto „Asterix und Obelix“ hatten die Betreuer ein Programm zusammengestellt für die 150 Teilnehmer beim Treffen des Kreisjugendrings Werra-Meißner in Reichenbach. © Lothar Röß

150 Teilnehmer beim traditionellen Treffen des Kreisjugendrings Werra-Meißner (KJR) am Wochenende im „Haus der Jugend“ an den Großen Steinen in Reichenbach – das waren deutlich mehr als 2019 vor der Pandemie.

Reichenbach – Das große Interesse an der Veranstaltung sei nach dem Verzicht der Kinder und Jugendlichen auf viele gemeinschaftliche Erlebnisse sowie den eingeschränkten Möglichkeiten, sich untereinander auszutauschen, durchaus verständlich, waren sich KJR-Vorsitzender Henner Gädtke und sein Betreuerstab einig.

Unter dem Motto „Asterix und Obelix“ hatten die Betreuer ein Programm mit vielerlei Aktivitäten zusammengestellt, das von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern von der Ankunft am späten Freitagnachmittag bis zur Abreise am Sonntagmittag mit großer Begeisterung angenommen wurde. So groß die Freude über die hohe Teilnehmerzahl war, so steht dem ein ganzes Paket an Sorgen gegenüber, das die Betreuer Landrätin Nicole Rathgeber im Gespräch in kleiner Runde vortrugen. In der Zeitleiste ab 2019 ist vor allem der Eintrag „Betreuerinnen- und Betreuermangel“ besorgniserregend. Gerade jetzt, wo die Kinder- und Jugendlichen nach vorübergehendem Rückgang wieder verstärktes Interesse an Aktivitäten zeigten, mangele es an Mitarbeitern, wurde allgemein beklagt. Henner Gädtke machte den Vorschlag, eine Werbekampagne mit Plakaten und Flyern zu starten und brachte dafür die kreiseigene Druckerei ins Gespräch. Hoffnung machte die Landrätin den ehrenamtlichen Helfern, dass sich die Situation im Bereich der Ehrenamtskoordination in absehbarer Zeit verbessern dürfte, da in Zusammenarbeit mit Omnibus und der Familienbildungsstätte ein Ausbau der Stellen geplant sei. Da sich durch den Mangel an Betreuern die Arbeit jetzt auf die verbliebenen Ehrenamtlichen verteile, wurde für eine Vereinfachung bei Förderanträgen plädiert und die schnellere Auszahlung zugesagter Gelder angeregt. Auch eine höhere Bezuschussung der Fahrten war gewünscht, um durch mehr Freiplätze auch den ein oder anderen Betreuer mehr gewinnen zu können. Dabei stand auch die Frage im Raum, wer die Stornokosten trägt, wenn Freizeitfahrten von Jugendgruppen abgesagt werden müssen. Angesichts der zunehmenden finanziellen Belastungen der Familien wurde auch ein solidarischer Mitgliedsbeitrag vorgeschlagen, mit dem der Kreis bei mehreren Kindern unterstützen könnte. Dem Wunsch nach einem Energie-Zuschuss machte Nicole Rathgeber wenig Aussicht auf Erfolg. (zlr)

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