1. Startseite
  2. Lokales
  3. Witzenhausen
  4. Hessisch Lichtenau

600 Zuschauer feierten mit der Aktion Jugend in Hessisch Lichtenau

Erstellt:

Von: Diana Haeseler

Kommentare

Die Rogers waren der Headliner am Samstagabend und beendeten damit nicht nur das Holle-Rock sondern auch ihren Festival-Sommer.
Die Rogers waren der Headliner am Samstagabend und beendeten damit nicht nur das Holle-Rock sondern auch ihren Festival-Sommer. © Diana Haeseler

Tanzende und feiernde Menschen, egal bei welchem Wetter. Ob Sonnenschein oder strömender Regen, nichts konnte die Musik-Fans am Freitag und Samstag davon abhalten, ihre Bands auf der Bühne zu feiern. Für viele Musiker und Festival-Gänger war es das Abschluss-Festival des Jahres: das Holle-Rock in Hessisch Lichtenau. Nachdem im letzten Jahr das Holle-Röckchen bereits einen Vorgeschmack gegeben hatte, durfte nun endlich wieder groß gefeiert werden.

Hessisch Lichtenau – Den Auftakt gab am Freitagabend die Rockband „Up for debate“, trotz toller Show fanden sich nur wenige Zuschauer vor der Bühne zusammen. Doch bei „Pitshot“ einer Punk/Hardrock Band aus Niedersachsen wagten schon die ersten einen kleinen Pogo. Offensichtlich waren die meisten Gäste jedoch für „Hi Spencer“ angereist und der Platz füllte sich mit tanzenden, singenden und feiernden Menschen.

Doch das Highlight erwartete das Publikum bei „AlexMofaGang“. Nicht nur, dass die sympathischen Punkrocker die Bühne zum Kochen brachten. Sänger Sascha überraschte mit der Königsdisziplin im Stagediving: Er sprang aus dem Stand von einem Drumcase, das das Publikum hielt, in einem Vorwärtssalto auf die Menge, die ihn sanft auffing. So endete der Freitagabend mit rund 300 Gästen in einer wilden Party.

Am Samstagmittag eröffnete die Metalcore-Band „Let’s kill the Captain“ das Festivalprogramm, gefolgt von „Tristesse“ aus Kassel. Die Frontfrau der Band „Cupzilla“ war kurzfristig erkrankt, doch statt ihren Auftritt abzusagen, hatte der Rest der Band genug Mut, den Gig instrumental zu spielen und machte so nur noch mehr Lust auf einen weiteren Konzertbesuch der vollständigen Truppe.

Die Band „Fin Dawson“ reiste sogar aus Hamburg und Kiel an und hatte neben „Stand up Stacy“ aus München die weiteste Anreise. Als Letztere in Hemd und Fliege auf die Bühne traten, erwartete man eher eine Jazz-Kombo als überraschend guten Alternative und Post Punk. „Treptow“ aus Berlin bewiesen, dass man einen kompletten Bandsound sogar mit nur zwei Musikern erreichen kann.

Die Bandmitglieder von Fin Dawson um Sänger Marcus an der Gitarre waren aus Hamburg und Kiel angereist.
Die Bandmitglieder von Fin Dawson um Sänger Marcus an der Gitarre waren aus Hamburg und Kiel angereist. © Haeseler, Diana

Trotz strömendem Regen ließen sich viele Zuschauer die Band „Spit“ aus Kassel nicht entgehen, selbst bis in die hintersten Reihen kam Sänger Patte – wie gewohnt sehr publikumsnah – mit dem Mikro in der Hand.

Als Headliner stürmten die Punkrocker „Rogers“ aus Düsseldorf die Bühne, wie viele der anderen Bands beendeten auch sie ihren Festivalsommer 2022 auf dem Holle-Rock. „Natürlich ist es schade, dass bei dem Regen nur noch wenige Menschen hier sind aber ich finde, in so einem kleinen Rahmen ist die Stimmung immer besonders persönlich“, so Sänger Chri.

600 Zuschauer kamen zum Holle-Rock. „Es wäre schön gewesen, wenn es noch mehr gewesen wären, aber die da waren haben dafür richtig abgefeiert“, so Hannah Hinze von der Aktion Jugend.

Auch interessant

Kommentare