Feier im Hessisch Lichtenauer Bürgerhaus

72 Abiturienten verabschieden sich von der FvSS

+
Bei der Abiturienten-Verabschiedung hielten Tabea Triller (links) und Lena Herwig die Abschlussrede.

Hessisch Lichtenau. Die Abiturienten der Lichtenauer Freiherr-vom-Stein-Schule von 2017 werden ihren Lehrern vor allem wegen ihrer großartigen Leistungen auf der Bühne in guter Erinnerung bleiben.

Viele von ihnen hatten als Mitglieder der Musical-Projektgruppe in den drei Aufführungen von Mamma Mia noch in ihrer letzten Schulwoche auf der Schul-Bühne beeindruckt – besonders Lea-Marie Köneke in der Rolle der Sophie.

Und Lea-Marie drückte auch der Verabschiedung der 72 Abiturienten am Freitagabend im Lichtenauer Bürgerhaus den Stempel auf: Die Abiturientin aus Helsa-Eschenstruth überzeugte nicht nur am Mikrofon mit dem Lied „Ich wollte nie erwachsen sein“ von Peter Maffei, in das alle im Saal mit einstimmten, sondern auch mit hervorragenden Ergebnissen in den Fächern.

Mit Auszeichnungen in den Leistungskursen Englisch und Musik baute sie, zusammen mit Charlotte Hedwig Beutler, das beste Abitur mit einem Schnitt von 1,4. Beide Abiturientinnen wurden für die Deutsche Studienstiftung vorgeschlagen, Lea-Marie Köneke erhielt zudem den Preis der Sparkasse, Charlotte Hedwig Beutler, die auch Schulsprecherin war, den Preis von Staatsminister Michael Roth für soziales Engagement.

Für besondere Ergebnisse in ihren Leistungskursen wurden auch Melvin Frank (Englisch und Geschichte), Lena Schminke (Englisch), Maike Gotthardt (Mathematik), Sina Stanzel (Biologie), Philipp Wappler und Julian Schicker (beide Musik), Konstantin Wilhelm, Paul Ellend und Keanu Stückrad (alle Physik), Michael Junghans (Chemie) und Anna-Lena Volkhardt (Internet) ausgezeichnet.

Zur Verabschiedung im Bürgerhaus der Lossestadt war diesmal das Interesse unter den Angehörigen der Abiturienten so groß, dass Schulleiter Burkhard Wieders bis zur letzten Sekunde mehr und mehr Stühle bereitstellen ließ. Bildung sei die einzige Antwort, um im Zeitalter von Fake-News verbreitete Nachrichten richtig einschätzen zu können, hatte Wieders die Bedeutung des Abiturs als höchstmöglichen Bildungsabschluss herausgestellt.

„Die Punkte im Abiturzeugnis sind nur Druckerschwärze auf Papier, aber ihr bestimmt den Weg, was ihr daraus macht, “ hatte Lehrer Dr. Guido Ipsen, mit Doktorhut und Umhang am Pult stehend, in seiner Abschlussrede den Abiturienten mit auf den Weg gegeben.

Beste Wünsche zum Start in eine erfolgreiche Zukunft gab’s auch von Jürgen Krombholz vom Staatlichen Schulamt) und Gabriele Heyner vom Elternbeirat.

Für viele neu dürfte der Hinweis von Bürgermeister Michael Heußner gewesen sein, dass seit der Zeit von Kanzler Johann Feige, Sohn der Stadt und Gründer der Philipps-Universität in Marburg, die Lichtenauer ein Vorschlagsrecht für ein gesichertes Zimmer am Studienort haben. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.