76 Schüler für FSSJ ausgezeichnet

Abschlussveranstaltung fand wegen Corona mit nur einer Klasse in Hessisch Lichtenau statt

Die FSSJ-Absolventen aus Hessisch Lichtenau mit Schulleiter Björn Faupel (links) und Christina Meibohm, Mitarbeiterin des Projekts im Landkreis, (rechts): Lena Mayer, (Zweite von links), Fenja Breitenstein, Maximilian Pibiri, Rieke Bauer, Sofia Ricci, Florian Schnellhammer, Jacob Rühling, Tom Stange, und Fabienne Müller. Es fehlt Anna Hardt.
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Die FSSJ-Absolventen aus Hessisch Lichtenau mit Schulleiter Björn Faupel (links) und Christina Meibohm, Mitarbeiterin des Projekts im Landkreis, (rechts): Lena Mayer, (Zweite von links), Fenja Breitenstein, Maximilian Pibiri, Rieke Bauer, Sofia Ricci, Florian Schnellhammer, Jacob Rühling, Tom Stange, und Fabienne Müller. Es fehlt Anna Hardt.

Die Absolventen des Freiwilligen Sozialen Schuljahrs (FSSJ) erhielten kürzlich die Zertifikate für das vergangene Schuljahr.

Hessisch Lichtenau – Corona hat auch den kreisweit 76 Absolventen des Freiwilligen Sozialen Schuljahrs (FSSJ) einen Strich durch die Rechnung gemacht: Die Abschlussveranstaltung in der Aula der Lichtenauer Freiherr-vom-Stein-Schule, bei der allen Absolventen die Zertifikate für das vergangene Schuljahr überreicht werden sollten, musste im kleinen Kreis stattfinden – die Lichtenauer waren unter sich.

So füllten die Freiherr-vom-Stein-Schüler Fenja Breitenstein, Florian Schnellhammer, Maximilian Pibiri, Tom Stange, Rieke Bauer, Lena Mayer, Sofia Ricci und Fabienne Müller, dazu Jacob Rühling, der zwar aus der Lossestadt kommt, aber in Eschwege Schüler der Freien Waldorfschule ist, mit Abstand und Maske lediglich eine Stuhlreihe im Veranstaltungsraum der Schule. Grund, auf sich stolz zu sein, hatten sie allemal, auch wenn das von Corona geprägte zweite Halbjahr so manche Tätigkeit an den 59 verschiedenen Einsatzorten einschränkte. Florian Schnellhammer war sogar an drei Stellen ehrenamtlich aktiv, Maximilian Pibiri an zweien. Entsprechend verteilte Schulleiter Börn Faupel an die beiden Jugendlichen gleich mehrere Zertifikate, jedes einzelne, wie alle anderen auch, von Landrat Stefan Reuß persönlich unterzeichnet.

„Wäre ich ein Arbeitgeber, würde ich die mit sozialem Engagement denen, die nur Toppnoten vorzuweisen haben, vorziehen“, würdigte Faupel die ehrenamtlichen Tätigkeiten seiner Schüler und staunte, was jeder von ihnen neben Schule und Hausaufgaben in seiner Freizeit außerdem noch leistet. Wer das hochwertige Zertifikat den Bewerbungsunterlagen beilegen kann, dazu eine Bescheinigung der Schule, die Faupel den Schülern zum Abgang versprach, ist gut gerüstet, „was man der Gesellschaft gibt, bekommt man irgendwann zurück“, war sich der Schulleiter sicher.

„Wir sind auch im neuen Schuljahr wieder mit dabei“, machten acht der Lichtenauer Jugendlichen deutlich, dass sie auch weiterhin ehrenamtlich tätig sein wollen. Die meisten von ihnen waren es auch schon vor ihrem FSSJ. Darüber freute sich auch Christina Meibohm, Mitarbeiterin des Projekts im Werra-Meißner-Kreis, die außer den Zertifikaten für jeden Schüler auch eine Rose dabei hatte. „Von eurer Hilfe leben Vereine und Institutionen“, hob Meibohm den Stellenwert der ehrenamtlichen Unterstützung hervor. Sie und Katrin Beyer von der Freiwilligenagentur hatten in den zurückliegenden vier Wochen die Zertifikate nach und nach an den einzelnen Schulen den Betroffenen ausgehändigt.

Vor vier Jahren wurde das hessenweit einmalige Projekt im Kreis gestartet, 200 junge Menschen haben sich bisher daran beteiligt. Als Vorreiter helfen die Mitarbeiter mit ihren Erfahrungen inzwischen auch an anderen Landkreisen bei der Umsetzung.

Vor vier Jahren wurde das hessenweit einmalige Projekt im Kreis gestartet, 300 junge Menschen haben sich bisher beteiligt. Sie sind die FSSJ-ler des vergangenen Schuljahres:

  • Freiherr-vom-Stein-Schule Hessisch Lichtenau: Fenja Breitenstein, Florian Schnellhammer (3), Maximilian Pibiri (2), Tom Stange, Anna Hardt, Rieke Bauer, Lena Mayer, Sofia Ricci und Fabienne Müller.
  • Anne-Frank-Schule Wanfried: Lilly Götze, Loris Bachmann, Lina Funke, Paul Rohmund und Leonie Jakobs.
  • Brüder-Grimm-Schule Eschwege: Lilli Pfaffenbach, Nicole Frimann, Sina Preßler, Lisa Avdiu, Lena Berg, Lilly Schmerbach, Alena Peter, Giulia Grisafi und Vanessa Bat.
  • Friedrich-Wilhelm-Schule Eschwege: Zoé Bretschneider, Alix Bürmann, Lilly Achterling, Ronja Schuchhardt, Caroline Rohner, Colleen Conradi, Lilli Rathgeb, Anna Isabell Meyer, Wen-Ya Cheok, Emil Wachter, Maya Senft und Annabell Müller.
  • Oberstufengymnasium Eschwege: Laura Ortscheid, Marianne Charlotte Aschenbrenner und Paula Sunkel
  • Adam-von-Trott-Schule Sontra: Janina Schulz, Maja Rabe, Maja Rautenkranz und Johanna Ebel
  • Freie Waldorfschule Eschwege: Jacob Rühling.
  • Berufliche Schulen Eschwege: Anne Beck, Anna Burghardt, Susan Lewandowski, Maximilian Schäfer und Anne Hoffmann.
  • Rhenanusschule Bad Sooden-Allendorf: Luca-Marvin Fiedler, Carlos Tiedemann, Charlotte Tönnies und Karina Keller.
  • Berufliche Schulen Witzenhausen: Jahra Schröder und Rosa Sophie Reisinger.
  • Valentin-Traudt-Schule Großalmerode: Analena Anacker, Lea Klingbeil, Finja Sophie Mehl, Maxim Wille, Hannah Katharina Brandt, Franjo Gardausky, Emma Hartmann, Laurin Neurath, Justin Potasinski, Philo Bölling, Laura Hildmann, Tom-Noah Nickel, Tizian Koch und Ludwig Beinhorn.
  • Südringgauschule Herleshausen: Luisa Deist und Virginia Lucie Münchgesang.
  • Berufliches Gymnasium Eschwege: Nele Becker.
  • Johannisberg-Schule Witzenhausen: Sarah Held (2), Ida-Johanna Wendland, Marie Stakelies, Henrik Kiese und Lea Gräwert.

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