70-Jährige ließ sich nicht auf Betrug ein

Angebliche Polizisten rufen nachts bei Seniorin aus Hessisch Lichtenau an

Telefonbetrug
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Mit einem üblen Trick versuchen Betrüger, Rentner am Telefon auszufragen.

Falsche Polizeibeamte haben versucht, eine Seniorin in Hessisch Lichtenau unter Druck zu setzen. So setzte sich die Frau zur Wehr.

Hessisch Lichtenau - Um kurz vor 2 Uhr in der Nacht zu Mittwoch hat ein unbekannter Mann eine 70-jährige Frau aus Hessisch Lichtenau aus dem Bett geklingelt und sich als Kasseler Polizist mit dem Namen „Schneider“ ausgegeben. Wie Polizeisprecher Alexander Först schildert, fragte der Mann, ob die Lichtenauerin nichts von der Einbruchsserie in ihrer Wohngegend erfahren habe. „Die verblüffte Frau entgegnete daraufhin dem Anrufer, dass sie einen Anruf um diese Uhrzeit durch die Polizei sehr ungewöhnlich findet und legte mit dem Hinweis auf, sich später selbst bei der Polizei zu informieren“, so Först weiter. Der Anrufe habe dann keine weiteren Forderungen gestellt.

Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche des „falschen Polizisten“. Sie rät, in solchen Fällen selbst die Nummer der örtlichen Polizeidienststelle herauszusuchen und dort nachzufragen. Auf keinen Fall sollte man am Telefon persönliche Informationen preisgeben. Auch auf angebliche Polizisten, die vor der Haustür stehen und auf die Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen drängen, um diese vor Einbrechern in Sicherheit zu bringen, sollte man sich nicht einlassen - sondern lieber die Tür schließen und den Notruf 110 wählen.

Weitere Tipps gegen die gängigsten Betrugsmaschen gibt es hier. (fst)

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