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Dreiköpfige Delegation radelt in die belgische Partnerstadt

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Von: Nicole Demmer

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Souveräne Radler: Hessisch Lichtenaus Bürgermeister Dirk Oetzel (zweiter von rechts) verabschiedet die Dessel-Radler Michael Glade (von links), Wilfried Meyer und Wolfgang Müller.
Souveräne Radler: Hessisch Lichtenaus Bürgermeister Dirk Oetzel (zweiter von rechts) verabschiedet die Dessel-Radler Michael Glade (von links), Wilfried Meyer und Wolfgang Müller. © Nicole Demmer

Eine knapp 50-köpfige Delegation aus Hessisch Lichtenau fährt nach Dessel - Drei Radler fahren voraus.

Hesisch Lichtenau – Wenn am Donnerstag knapp 50 Menschen aus Hessich Lichtenau in der belgischen Partnerstadt Dessel eintreffen, dann haben drei Lossestädter schon eine ordentliche Tour hinter sich gebracht. Am Montagfrüh starten Michael Glade, Wilfried Meyer und Wolfgang Müller, um mit dem Fahrrad nach Dessel zu fahren.

Es ist bereits die fünfte Tour, die Hessisch Lichtenauer in ihre Partnerstadt absolvieren. Die erste fand 1991 im Rahmen der 20-jährigen Verschwisterung statt. Damals machten sich 150 Radler, unterstützt von Soldaten der damals noch in Hessisch Lichtenau stationierten Bundeswehr, auf den Weg. 2001 waren es 87 Teilnehmer und 2011 73 – organisiert wurden diese ersten Touren durch die Stadt, heißt es in einer Pressemitteilung. 2003 machten sich zudem acht Radler privat organisiert auf den Weg.

Eigentlich sollten die jetzige Tour bereits im vergangenen Jahr, zum 50-jährigen Jubiläum der Verschwisterung, stattfinden, musste wegen Corona jedoch verschoben werden. „Es ist schön, dass es in diesem Jahr klappt“, sagt Müller. Trainiert sind die drei Dessel-Besucher für ihre Fahrt auf jeden Fall: Regelmäßig einmal pro Woche absolvieren sie eine längere Strecke mit ihren Zweirädern.

Rund 300 Kilometer werden die drei Radler unterwegs sein, eine kleine Strecke von Kassel-Wilhelmshöhe bis Willingen legen sie zudem mit der Bahn zurück. Auf zwei Rädern geht es dann in der ersten Etappe über den Ruhrwanderweg bis nach Witten.

Am zweiten Tag radeln die drei Männer durch das Neandertal bis nach Düsseldorf. Der dritte Tag führt die Radler, da Glade und Meyer Gladbach-Fans sind, am Mönchengladbacher Borussiapark vorbei und sieben Kilometer durch Holland bis an den Zielort in Belgien. Dabei streifen sie auch den westlichsten Punkt Deutschlands in Selfkant. „Das war mir wichtig, weil ich in diesem Jahr schon am östlichsten Punkt an der polnischen Grenze war“, berichtet Glade. Ziel ist es, am Donnerstag um 17 Uhr in Dessel einzutreffen, dann beginnt das viertägige Programm. (nde)

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