Favorit SV Adler zieht mühelos ins Halbfinale des Fußball-Kreispokals ein

Lichtenau beim 0:8 gegen Weidenhausen überfordert

Angriff über den rechten Flügel: Gegen die beiden Weidenhäuser Defensivkräfte Beng und Wiedemer (von rechts) versucht sich Angreifer Lütfi Elevli (links) vom Lichtenauer FV durchzusetzen. Foto: eki

Hessisch Lichtenau. Der Wunsch von Kevin Christl im Trikot des Fußball-Kreisoberligisten Lichtenauer FV ging gestern in Erfüllung. „Bloß nicht im Kreispokal gegen den SV Weidenhausen zweistellig verlieren“, sagte der LFV-Verteidiger vor dem ungleichen Duell gegen den Verbandsligisten.

Zweistellig wurde es zwar nicht, doch dem Zwei-Klassen-Unterschied wurde der Favorit vom Chattenloh beim klaren 8:0 (3:0-Erfolg) in jeder Beziehung gerecht. „Wir haben den Ausfall mehrerer Leistungsträger einfach nicht kompensieren können. Dazu haben die Kräfte in der Schlussphase gegen den ständig für Druck sorgenden Gegner nachgelassen“, erklärte Lichtenaus Co-Trainer Erkan Kilci. Mit dem erkrankten Sören Gonnermann, dem verletzten Tim Gonnermann und Dennis Nguyen (beruflich verhindert) fehlten den Gästen zwar auch wichtige Akteure, doch mit dem für sie noch bestmöglichen Aufgebot waren sie doch die eindeutig bessere Mannschaft. Für Erkan Kilci war ein unnötiger Fehler nach knapp einer halben Stunde schon der Knackpunkt im Spiel. Ausgerechnet Christl konnte seinen Gegenspieler im Strafraum nicht entscheidend stören, Gerbig nutzte später den fälligen Elfmeter zur 1:0-Führung (27.).

Zunächst zeigten sich die Lichtenauer zwar unbeeindruckt und tauchten sogar einige Male gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf, vielversprechende Gelegenheiten von Kai Simon und Polat führten aber zu keinem zählbaren Resultat.

Weidenhausen hatte auch in der Folgezeit deutliche optische Vorteile, imponierte mit großer Laufbereitschaft und baute die Führung in regelmäßigen Abständen aus. Für LFV-Trainer Sead Hadzic war das Ergebnis kein Beinbruch. „Wir müssen dieses Spiel unter den ungleichen Voraussetzungen schnell abhaken und uns auf das nächste Punktspiel am Samstag in Wanfried konzentrieren“, so der Coach. In dieser Begegnung hoffen die Lichtenauer wieder auf den Einsatz der im Pokalmatch fehlenden Waldmar Driegert und Waldemar Hein.

Damit haben der große Favorit aus der Verbandsliga und A-Ligist TSV Waldkappel bereits das Halbfinale des Cupwettbewerbs erreicht. Am 15. April folgt die dritte Viertelfinal-Begegnung zwischen dem FC Großalmerode und der SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund. Das Semifinale komplett ist am 22. April nach dem Duell zwischen der TSG Bad Sooden-Allendorf und der SG Wickenrode/Helsa.

Tore:  0:1 Gerbig (26./FE), 0:2 van der Weth (33.), 0:3 Kim (40.), 0:4 van der Weth (51.), 0:5 Kim (57.), 0:6 Gerbig (68.), 0:7 Hammer (80.), 0:8 R. Gonnermann (83.).

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