Gewählt wird am 6. März

Bürgermeisterwahl Hessisch Lichtenau: Heußner und Sauer treten an

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Am 6. März wird in Hessisch Lichtenau auch der neue Rathaus-Chef gewählt: Für die CDU kandidiert Michael Heußner, die neu gegründete Bürgerliste stellt Ursula Sauer auf.

Hessisch Lichtenau. Zwei Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 6. März in Hessisch Lichtenau stehen fest: Für die CDU wird Michael Heußner kandidieren, die neu gegründete Bürgerliste stellt Ursula Sauer auf.

Michael Heußner (CDU)

Sauer, die erst kürzlich von der CDU zur Bürgerliste wechselte, tritt damit gegen ihren langjährgen Parteikollegen an. Für Michael Heußner ist es nach 2005 der zweite Anlauf, den Chefsessel im Rathaus zu erobern. Der 50-jährige Diplom-Verwaltungswirt ist Vorsitzender der CDU Hessisch Lichtenau, gehört dem Magistrat an und ist stellvertretender Stadtbrandinspektor. Heußner ist verheiratet und Vater einer Tochter und eines Sohnes. Zur Zeit setzt er sich hauptamtlich als stellvertretender Personalratsvorsitzender des Polizeipräsidiums Nordhessen für die Belange der über 2000 Beschäftigten ein. Der CDU-Stadtverband wird Heußner bei der Mitgliederversammlung am 15. Oktober offiziell als Kandidat vorschlagen. 

Ursula Sauer (Bürgerliste)

Mit der Benennung von Ursula Sauer will der Vorstand der Bürgerliste ein Zeichen für mehr Weiblichkeit in der Kommunalpolitik setzen. Es wäre das erste Mal, dass in Hessisch Lichtenau eine Frau für das Bürgermeisteramt kandidiert. Die 44-Jährige ist Diplom-Verwaltungswirtin und als Beamtin im gehobenen Dienst bei der Stadt Kassel tätig. Sauer ist parteiunahängig. Das würde ihr, so fasst der Sprecher der Bürgerliste, Andreas Howorka, die Entscheidungsgründe des Vorstandes zusammen, „Entscheidungen zum Wohle der Bürger ermöglichen ohne auf Parteimeinungen Rücksicht nehmen zu müssen“. Zwar müssen neben der Entscheidung der Mitgliederversammlung noch 74 Unterstützungsunterschriften für die Kandidatur gesammelt werden, doch der Vorstand der Bürgerliste ist zuversichtlich, diese rasch zusammenzubekommen. 

Die SPD ist derweil weiterhin auf der Suche nach einem geeigneten Bewerber, nachdem der Quenteler SPD-Ortsvereinsvorsitzende Bernd Diederich und SPD-Fraktionsvize Steven Renner (Fürstenhagen) ihre Kandidatur zurückgezogen hatten. Grund: Statt einen der beiden zu nominieren, votierten die Delegierten im Juli mit großer Mehrheit dafür, die Nominierung auszusetzen und nach weiteren Bewerbern in Nordhessen Ausschau zu halten. Mit einer Nominierung rechnet der SDP-Stadtverbandschef Frederik Geier aber nicht vor Ende November, also kur bevor die Frist zum Einreichen von Vorschlägen endet.

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