Country-Festival: US-Line-Dance-Star Scooter Lee brachte das Zelt zum Beben

Tanzen, was der Zeltboden hergibt: Beim Auftritt von Scooter Lee tanzten die Line-Dancer derart begeistert mit, dass der Disc-Jockey alle Mühe hatte, die Technik im Griff zu behalten. Und die Tanzfläche war immer bestens ausgelastet.. Fotos: Röß

Walburg. Scooter Lee, die amerikanische Unterhaltungskünstlerin aus New Orleans, war der große Star beim viertägigen Country- und Line-Dance-Festival am Freitag in Walburg.

Unter riesigem Jubel wurde die 59-jährige Sängerin und Liedermacherin am Abend auf der Bühne im Zelt am ehemaligen Bahnhof, der Western-Rail-Station der Walburger Line Dancer, begrüßt, nachdem so mancher sein Selfie mit der US-Amerikanerin geschossen hatte.

In einer Mischung aus Deutsch und Englisch hieß Scooter Lee die erwartungsvollen Gäste aus allen Teilen der Republik willkommen, spannte nicht lange auf die Folter und legte mit ihrem ersten Hit „Rose Garden“ auch gleich los. Ein Moment, in dem DJ Doc Snuggels alias Wolfgang Reinesberger alles abverlangt wurde, denn gleich mit dem ersten Lied brachten die begeisterten Line Dancer den Zeltboden dermaßen zum Beben, dass die Technik schwächelte.

Von all dem ließ sich Scooter Lee nicht aus der Ruhe bringen, sorgte mit eigenen Anweisungen dafür, dass letztlich alle Probleme in den Griff gebracht wurden und sich der Abend zum Genuss für alle Beteiligten gestaltete. Immer wieder erinnerte die Sängerin auch an ihr Album, aus dem die Frau mit der kräftigen Stimme einen Hit nach dem anderen zum Besten gab.

Mit „Living next door to Alice“ erreichte der Abend im ersten Teil ihres Auftritts einen Höhepunkt: Auf der Tanzfläche war es proppenvoll und alle sangen im Refrain so lautstark mit, dass ganz Walburg es hat hören können.

Nach einer knappen Stunde gönnte sich Scooter Lee abseits des Geschehens bei Obst, Sandwiches und Getränken eine Pause, danach ging’s oben auf der Bühne wie unten auf dem Tanzboden mit der gleichen Begeisterung weiter.

Ralf Herbert, der Organisator des Walburger Festivals, hatte es dank seiner guten Verbindungen zur internationalen Country-Szene geschafft, die als „Queen des Line Dance“ bekannte Amerikanerin zu buchen.

Von Lothar Röß

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