Cowboys schwangen Hüfte: Weiberfasching des KV Heli

Heiße Show: Die Cowboys aus Hopfelelde begeisterten in pinkfarbenen Radlerhosen. Foto:  Röß

Hessisch Lichtenau. Wenn „Helau" und „Ole" und auf den Stühlen ausgelassen tanzende Seeräuberinnen den Höhepunkt ausmachen, dann war der Weiberfasching am Donnerstag im Bürgerhaus von Heli ein „Dauerbrenner".

Vier Stunden lang hatte das Weiberfaschingskomitee vom Lichtenauer Karnevalsverein, das in diesem Jahr zum „Piratengelage“ eingeladen hatte, die als „Seeräuberinnen“ verkleideten Närrinnen bei bester Laune zu halten. Allein die Ankündigung eines Männerballetts reichte schon aus, um die weibliche Narrenschar regelrecht in Ekstase zu versetzen und selbst Prinz Torsten I. als Sicherheitsbeauftragter in der Bütt konnte nicht verhindern, dass die Weiber zum Jubeln immer wieder auf die Stühle stiegen.

Längst bevor das Programm auf der Bühne eröffnet wurde, waren die Närrinnen im Saal bereits in Hochstimmung, tanzten ausgelassen zwischen den Sitzreihen und sangen kräftig die Stimmungslieder mit, die DJ Fusion und Steven aufgelegt hatten. Besser hätte die Atmosphäre im Saal gar nicht sein können, und so wurden die Unglaublichen, das Matrosenballett des Karnevalclubs aus Fürstenhagen, als erste bereits beim Betreten der Bühne zum Showtanz „Titanic“ jubelnd begrüßt. Eine Zugabe war diesmal nicht drin, schließlich wurden die Jungs auch noch beim Weiberfasching auf ihrer Heimatbühne erwartet.

Dass die ausgelassene Stimmung im Saal nicht abebbte, dafür sorgten im weiteren Verlauf des Abends weitere Männerballetts wie die „Pärreschwänze“ aus Kassel, die sich als griechische Götter in die Herzen der Weiber tanzten, die „Gäggägs“ aus Helsa, die mit ihrer Einlage ganz im Stile von „Riverdance“ Stürme der Begeisterung entfachten, die in Frauenkleidern auftretenden „Wonneproppen“ aus Lohfelden, die „Unschuldsengel“ aus Immenhausen in ihren hautengen Fracks eben so wie die Gruppe „Cowboy und Indianer“ aus Meinhard/Frieda oder die „Cowboys“ aus dem benachbarten Hopfelde.

Mit der Prinzengarde als Knastschwestern, der närrischen Garde mit ihrem Marschtanz „Queen“ und aus dem Musical „Grease“, dem Tanz der Mauerblümchen „Herz an Herz“ und der musikalischen Zeitreise der „Reiserweiber“ hatten sich die Lichtenauer Karnevalisten auch selbst in das Programm mit eingebracht, nachdem das Weiberfaschings-Komitee den Abend höchstpersönlich mit einem Piratentanz eröffnet hatte. (zlr)

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