Polizei: So verhalten Sie sich richtig

Drei Versuche von Betrügern scheitern: Vermeintliche Enkelin forderte Geld

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Erneut gab es drei Fälle von Enkeltrick-Betrug in Hessisch Lichtenau. Unser Foto ist ein Symbolbild und zeigt keines der Opfer. 

Hessisch Lichtenau. Erneut hat es drei Fälle des so genannten Enkeltrickbetrugs im Werra-Meißner-Kreis gegeben - dieses Mal in Hessisch Lichtenau. 

Wie die Polizei berichtet, war aber keiner der Versuche erfolgreich. Im ersten Fall meldete sich am Donnerstag gegen 14 Uhr eine Frau bei einem 86-Jährigen in der Lossestadt: Sie sei seine Enkelin, sitze derzeit bei einem Rechtsanwalt und beabsichtige, sich eine Eigentumswohnung zu kaufen. Dafür bräuchte sie 30 000 Euro. „Obwohl der 86-Jährige angab, nicht über solch einen Betrag zu verfügen, forderte die Anruferin, dass er sich zur Bank begeben soll, um das Bargeld dort zu holen“, berichtet Polizeisprecher Jörg Künstler. Als der Mann das ablehnte, legte die Frau auf.

Auch bei einer 83- und eine 87-Jährige aus Hessisch Lichtenau meldete sich am Nachmittag gegen 13.30 Uhr und 12.40 Uhr eine Frau und forderte Geld für den Kauf einer Eigentumswohnung. Nach Angaben der Zeuginnen sprach die Anruferin deutsch ohne Akzent. Sie habe eine junge Stimme gehabt. Alle Angerufenen erstatteten Anzeige bei der Polizei. Die Beamte sammeln weitere Hinweise (Tel. 0 56 02/9 39 30).

Die Polizei rät: Wer einen solchen Anruf erhält, sollte sich auf kein Gespräch einlassen. Statt dessen sollte man nach Möglichkeit die Nummer notieren und die Polizei verständigen. 

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