Kreispokal: SV Adler ist klarer Favorit

David gegen Goliath: Lichtenau erwartet Weidenhausen

Schneller Antritt: So viel Raum wie in dieser Szene wird John Schneider vom Lichtenauer FV (am Ball) im Pokalspiel nicht bekommen. Mannschaftskamerad Waldemar Hein (im Hintergrund) fällt wegen einer Verletzung aus. Foto: eki

Hessisch Lichtenau. Es ist das Duell des David gegen den Goliath wenn der Lichtenauer FV morgen um 18 Uhr auf dem Sportplatz an der Heinrichstraße auf den zwei Klassen höher beheimateten Verbandsligisten SV Adler Weidenhausen trifft.

Die beiden Kreisrivalen stehen sich im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals gegenüber. Die Ausgangsposition ist eindeutig. "Wir sind der krasse Außenseiter und wollen das Spiel möglichst lange ohne Gegentor überstehen“, sagt Lichtenaus Co-Trainer Erkan Kilci. An das mögliche Halbfinale, das A-Ligist TSV Waldkappel bereits erreicht hat, denkt bei den Gastgebern niemand.

Zu stark ist der Tabellenachte aus der Verbandsliga auf allen Positionen besetzt, während LFV-Coach Sead Hadzic morgen gleich mehrere Leistungsträger ersetzen muss. Nicht dabei ist Mittelfeldmotor Waldemar Hein, der am vergangenen Sonntag im Kreisoberliga-Heimspiel gegen den SV Reichensachsen ausgewechselt werden musste. „Ihn plagen schon seit Längerem Leistenprobleme. „Das wird bei ihm gegen Weidenhausen bestimmt nicht gehen“, so Kilci. Auch Abwehrchef Waldemar Driegert dürfte nicht dabei sein, während der Einsatz von Kevin Christl und Lütfi Elevli aus beruflichen Gründen noch offen ist. Und mit Youngster Tim Gedeck fehlt den Platzherren ein weiterer Angreifer.

Die Generalprobe vor diesem Cupspiel ging bei beiden Teams daneben. Der LFV konnte keine von mehreren guten Chancen gegen Reichensachsen nutzen und unterlag vor zwei Tagen auf eigenem Platz glatt mit 0:4, während die Weidenhäuser mit 3:4 in Hünfeld den Kürzeren zogen.

Am Einzug des Verbandsligisten ins Halbfinale zweifelt niemand. Zwei weitere Teilnehmer am Semifinale werden in den nächsten Tagen ermittelt. Am Freitag, 15. April, trifft der FC Großalmerode auf die SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund und eine Woche später bekommt es die TSG Bad Sooden-Allendorf am 22. April mit der SG Wickenrode/Helsa zu tun.

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