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Stefan Kistner ist seit 20 Jahren an der Orthopädischen Klinik

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Von: Nicole Demmer

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Seit mehr als sechs Jahren Chefarzt der Abteilung für Wirbelsäulenorthopädie: Stefan Kistner. Der Mediziner ist seit 20 Jahren an der Orthopädischen Klinik in Hessisch Lichtenau beschäftigt.
Seit mehr als sechs Jahren Chefarzt der Abteilung für Wirbelsäulenorthopädie: Stefan Kistner. Der Mediziner ist seit 20 Jahren an der Orthopädischen Klinik in Hessisch Lichtenau beschäftigt. © Orthopädischen Klinik

Chefarzt Stefan Kistner ist der Region seit Jahrzehnten treu.

Hessisch Lichtenau – Stefan Kistner, Chefarzt an der Orthopädischen Klinik in Hessisch Lichtenau, kann man getrost als Eigengewächs des Werra-Meißner-Kreises bezeichnen. Tief in der Region verwurzelt wuchs er in Großalmerode auf, ging dort zur Schule und auch sein ganzes Berufsleben ist er seiner Heimat treu geblieben. Nun feierte Stefan Kistner deshalb einen besonderen Jahrestag: Am 1. Januar 2023 war er auf den Tag genau seit 20 Jahren an der Orthopädischen Klinik in Hessisch Lichtenau beschäftigt. Davon ist er schon seit mehr als sechs Jahren Chefarzt der Abteilung für Wirbelsäulenorthopädie.

Dass er sich einmal auf die Wirbelsäule spezialisieren würde, hätte er als Schüler noch nicht gedacht. Aber die Medizin hatte es dem heute 51-Jährigen schon immer angetan. „Als 14-Jähriger habe ich mal ein Schulpraktikum beim Zahnarzt gemacht und auch bei OPs assistiert. Seitdem hat mich Medizin sehr fasziniert.“

Wie die Orthopädische Klinik berichtet, sammelte er nach der Schule erste Berufserfahrungen. Seinen Zivildienst machte er von 1991 bis 1992 im Kreis- und Stadtkrankenhaus in Witzenhausen, darauf folgte ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Seniorenpflegeheim in Kassel, bevor er 1993 sein Medizinstudium in Hamburg startete, seinen Abschluss machte er 2001 an der Georg-August-Universität in Göttingen. „Das Studium war zuerst sehr theoretisch, später, als es mit der Anatomie praktischer wurde, hat es dann richtig Spaß gemacht“, erzählt der verheiratete Vater zweier Töchter. „Für mich war klar, dass ich etwas Chirurgisches machen will. Die Chirurgie kann man als echtes Handwerk beschreiben, man arbeitet direkt am Menschen. Erste Erfolge kann man recht zeitnah sehen und direkt miterleben, wie die Menschen wieder fit werden.“

Nach dem Studium kehrte der Großalmeröder zunächst als Arzt im Praktikum in der chirurgischen Abteilung ans Krankenhaus nach Witzenhausen zurück. Ab Januar 2003 startete er seine Weiterbildung zum Facharzt an der Orthopädischen Klinik in Hessisch Lichtenau und kletterte nach ein paar Jahren die Karriereleiter zum Oberarzt, zum leitenden Oberarzt und schließlich zum Chefarzt hinauf. „Die Arbeit mit Patienten, die Wirbelsäulenbeschwerden haben, hat mir schon immer Spaß gemacht. Sie ist besonders anspruchsvoll, denn die Beschwerden der Patienten werden oft durch mehrere Faktoren verursacht“, sagt Stefan Kistner. Der Vorteil als Arzt an einer Klinik sei die abwechslungsreiche Arbeit, denn er behandelt seine Patienten sowohl konservativ als auch chirurgisch, steht im OP-Saal und hat aber auch Sprechstunden.

Wenn Stefan Kistner nicht arbeitet, verbringt er viel Zeit mit seiner Familie und treibt gerne Sport. Als früher aktiver Fußballer des FC Großalmerode zieht es Stefan Kistner heute eher als Zuschauer auf den Platz, hin und wieder feuert er mit seiner Tochter auch den SV Werder Bremen im Weserstadion an. „Ich habe mittlerweile meine eigenen orthopädischen Baustellen, da bleibe ich lieber beim Radfahren, statt beim Fußballspielen“, sagt er mit einem Schmunzeln. (nde)

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