Feuer in Orthopädischer Klinik: Zigarette offenbar Ursache

Hessisch Lichtenau. Offensichtlich hatte eine brennende Zigarette am späten Freitagnachmittag in einem Kellerschacht der Orthopädischen Klinik in Hessisch Lichtenau einen Brand entfacht, der einen Großeinsatz der Feuerwehr auslöste.

Wie den Berichten von Polizei und dem Lichtenauer Wehrführer Steffen Rödel zu entnehmen ist, hatte die Leitstelle Eschwege um 17.40 Uhr wegen eines Kellerbrands in „Haus 15“ auf dem Klinikgelände Alarm ausgelöst. Außer der Feuerwehr der Kernstadt wurden auch die Einsatzabteilungen aus Fürstenhagen, Walburg, Hopfelde, Retterode und Velmeden alarmiert. 

Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, hatten alle Bewohner das betroffene Gebäude bereits verlassen. Der Rauchmelder des Hauses hatte ausgelöst und damit die Evakuierung rechtzeitig eingeleitet.

Die Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Erich Hildebrand konnten den Brand in einem Versorgungsschacht außerhalb des Gebäudes schnell lokalisieren. Mit der Brandbekämpfung unter Atemschutz konnte ein Übergreifen des Feuers auf den angrenzenden Kellerraum verhindert werden.

Die Feuerwehrkräfte hatten bei dem Einsatz eine Zigarettenkippe entdeckt, die offensichtlich trockenes Laub in dem Kellerschacht entzündet hatte.

Den Schaden beziffert die Polizei auf etwa 5000 Euro. (zlr)

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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