Beim Dreschfest gab es wieder Vorführungen

Erntearbeit wie zu Opas Zeiten in Hausen

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Ernteeinsatz an der Dreschmaschine von 1953: Matthias Schmidt (von links), oben seine Söhne Marlon, Leon und Niklas, daneben Vorsitzender Marco Range. 

Hausen – Dreschen mit der alten Unkel-Dreschmaschine aus Gunzenhausen – beim Ernte- und Dreschfest der Oldtimer-Freunde am Wochenende im kleinen Hessisch Lichtenauer Stadtteil Hausen war das eine der Attraktionen.

Udo Range brauchte nur seinen alten Hanomag anzulassen, um über den Treibriemen die Scheunendreschmaschine von 1953 anzutreiben, da bewegte sich auch gleich das Publikum zum Dreschplatz auf dem Areal am Dorfgemeinschaftshaus.

Das Dreschen, so wie Mitte des letzten Jahrhunderts vielerorts noch üblich, fand großen Anklang unter den Besuchern. Und stand die Maschine einmal still, dann begeisterte Schmied Daniel Hartleb aus Langenfeld unterm Stein mit seiner mobilen Schmiede, auf der er den Stahl zum Glühen brachte und mit gezielten Hammerschlägen bearbeitete.

Immer wieder starteten die Oldtimer-Freunde ihre alten Aggregate und Motoren, unter anderem den 18 PS starken und 2,2 Tonnen schweren Motor der Firma Christoph und Unmack aus dem Jahr 1939. Mit einem Schwungrad von 1,5 Metern Durchmesser kam der Zehn Liter- und Ein-Kolben-Motor in einer Mühle und einem Sägewerk zum Einsatz.

Zum Motto „Ost und West, früher getrennt, heute vereint“ passte der ehemalige Grenzpfahl, der VW Käfer Baujahr 1971 und ein Trabant 601 S von 1987, beide aus dem Ort. Am Grill und an der Kuchentheke gab es für die Besucher reichlich Auswahl, bei den Kindern waren Ponyreiten und Toben auf dem Spielplatz angesagt.

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