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Eugen Klipan hat einen Hochseilpark in Hirschhagen eröffnet

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Von: Konstantin Mennecke, Jacob von Sass von Sass

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Hat den Actionpark erneut erweitert: Eugen Klipan im Hochseilpark in Hirschhagen. Besucher können sich ab sofort ins Abenteuer stürzen.
Hat den Actionpark erneut erweitert: Eugen Klipan im Hochseilpark in Hirschhagen. Besucher können sich ab sofort ins Abenteuer stürzen. © Konstantin Mennecke

Der Actionpark in Hirschhagen wächst immer weiter in seinen Angeboten. Neuester Coup von Eigentümer Eugen Klipan ist der Hochseilpark. Er bietet mehr Strecken und Herausforderungen, als die meisten Besucher während ihres maximal dreistündigen Durchganges schaffen dürften.

Hirschhagen – Vor genau einer Woche hat der Hochseilpark seine Eröffnung gefeiert – das war das Finale von insgesamt sechs Jahren Planung. Der Park, der alleine 200 Meter an Seilrutschen beinhaltet, erweitert damit den Action-Park mit seinen Bereichen für Paintball-Laser-Tag, Bubble Soccer, Archery Tag, Escape Rooms, Airsoft-Bereichen und einer Mind-Arena. Kurzum: Sowohl für Menschen, die es actiongeladen mögen, als auch für Denksportler ist vieles mit dabei.

Der Hochseilpark setzt jetzt auf Überwindung und Koordination. Auf drei Ebenen können sich die Besucher ab sechs Jahren und 1,10 Meter für den unteren sowie 1,30 Meter für die oberen Bereiche ins Abenteuer stürzen. Und das kann man wortwörtlich nehmen. Die Seilrutschen lassen einen über das ehemalige Areal der Sprengstofffabrik schießen. Beim Base-Jump springt man aus zehn Metern Höhe hinab in die Tiefe – kurzzeitiger freier Fall inklusive. „Das sind Elemente, die wir uns richtig was kosten lassen haben. Sie machen aber den Spaß am Ende aus“, so Klipan.

Apropos Kosten: Eine hohe sechsstellige Summe hat der Unternehmer in den neuen Hochseilpark investiert. Vor gut einem Jahr wurden die Fundamente gegossen, im vergangenen Februar war das Areal dann Großbaustelle mit Kränen. Was am Ende gebaut wird, ist je nach Eigentümer übrigens individuell. „Wir haben in unserem Hochseilpark nur Übungen verbauen lassen, die uns selbst auch Spaß machen“, erklärt Eugen Klipan. Vier bis fünf Monate wurden Übungen durchgeschaut und mit dem Hersteller diskutiert.

Während die untere der drei Ebenen im Park für Kinder geeignet ist, wird es eine Ebene höher deutlich herausfordernder. Auf der obersten Ebene kommen dann auch erfahrene Kletterer an ihre Grenzen.

Der große Vorteil der Anlage in Hirschhagen ist, dass Besucher, die mehr Zeit für Übungen brauchen, einfach über andere Wege umgangen werden können. Warteschlangen bilden sich so nicht. Test-Kletterer waren vor der offiziellen Eröffnung in der Anlage unterwegs und haben in zwei Stunden nicht alle möglichen Wege geschafft. „Drei Stunden sind im Preis enthalten, die Besucher können aber jederzeit eine Pause machen und erneut auf die Anlage gehen.“

Wenn sie dort unterwegs sind, dann sind sie zudem mit einem der neuesten Sicherungssysteme ausgestattet, die es in derartigen Anlagen gibt. Das System macht es unmöglich, dass Besucher plötzlich gänzlich ungesichert auf einer Plattform stehen. Zudem sind die Mitarbeiter in den vergangenen Wochen umfangreich ausgebildet worden, um im Notfall schnell eingreifen und Gäste retten zu können.

Der Besuch des Hochseilparks kostet regulär 25 Euro pro Teilnehmer inklusive eines Base-Jumps. Bis Ende März ist der Eintritt noch mal günstiger. (Konstantin Mennecke und Jakob Von Sass)

Info: Ein Video aus dem Hochseilpark Hirschhagen gibt es hier.

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