250 Gäste feierten beim Neujahrsempfang im Bürgerhaus

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Mit Optimismus ins neue Jahr: Von links Karpfenfänger Rolf Huck, Bürgermeister Michael Heußner, Pfarrer Dieter Christian Peuckert und Kaufmännischer Vorstand Stefan David (beide Lichtenau e.V.) sowie Anne Huck als Frau Holle.

Hessisch Lichtenau. Für Michael Heußner (CDU) war es der erste Neujahrsempfang, den er als Bürgermeister und Gastgeber eröffnete.

Traditionell richtet die Stadt die Feier gemeinsam mit Lichtenau e.V. aus, am Freitag wieder im städtischen Bürgerhaus. Etwa 250 Bürger, Mitglieder der Belegschaft von Lichtenau e.V. und Vertreter ehrenamtlicher Organisationen, von Vereinen und Verbänden hatten das Bürgerhaus gut gefüllt.

Zum Kreis der Ehrengäste zählten Dekanin Ulrike Laakmann, Landrat Stefan Reuß (SPD) und Landtagsabgeordneter Dirk Landau (CDU). An der Spitze der städtischen Mandatsträger standen Stadtverordnetenvorsteher Robert Hollstein (SPD) und Erster Stadtrat Michael Flohr (Bürgerliste). Die soldatische Verbindung zur ehemaligen Garnisonsstadt hatte Oberstleutnant Paul Sauerborn, aufrechterhalten, der früher Kommandeur in der Lichtenauer Blücher-Kaserne war.

Schüler machten Musik

Keine langen Reden, sondern Gelegenheit zum zwanglosen Gespräch hatte Bürgermeister Heußner in Aussicht gestellt. Stefan David, kaufmännischer Vorstand von Lichtenau e.V., hatte in seiner Begrüßung bereits zum Büffet seines Hauses eingeladen. Doch zunächst hatten Joelina Fröhlich und Timm Hossbach mit Gesang, Gitarre- und Klavierklängen für Auflockerung gesorgt, bevor Bürgermeister Heußner und Pfarrer Dieter Christian Peuckert in ihren Reden ins Detail gingen. An den Beginn seiner Ansprache hatte Heußner die Erinnerung an die Feierlichkeiten zum 45-jährigen Bestehen der Partnerschaft mit Dessel in Belgien gestellt. Das war dem Bügermeister angesichts des kriselnden europäischen Gedankens und der Europäischen Union wichtig. Dem Rückblick auf die Aktion „Ab in die Mitte“ in 2016 und einem Einblick in die Arbeit des Bauhofs folgte der Dank an alle, die sich in der Betreuung der Flüchtlinge engagiert haben.

Unter den vielen Baustellen der Stadt stellte er für 2017 die Gestaltung der Kinderspielplätze, Straßenbauvorhaben, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik und ein neues Feuerwehrfahrzeug für Retterode in Aussicht. Touristisch sieht Heußner unter der neuen Dachmarke „Geo Naturpark Frau Holle Land - Werratal, Meißner Kaufunger Wald“ neue Chancen.

Pfarrer Peuckert erinnerte an das 25-jährige Jubiläum der Krankenpflegeschule, die neue Boule-Bahn im Frau-Holle-Park und die sportliche Verbindung unbegleiteter jugendlicher Flüchtlinge zu Vereinen wie dem Lauftreff Heli. Dabei durften die Betreuung behinderter Menschen durch den Ambulanten Dienst Nordhessen seit mehr als 30 Jahren und die Jumbofahrt nicht fehlen. Sein Dank richtete sich an die Brandschützer, die im Rahmen einer Rettungsübung Patienten und Belegschaft ein Gefühl der Sicherheit für den Ernstfall gaben.

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