Feldscheune bei Autobahn 44 stand in Flammen

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Im Einsatz: 33 Einsatzkräfte löschten den Scheunenbrand bei Hessisch Lichtenau.

Hessisch Lichtenau. Brandstiftung vermuten Polizei und Feuerwehr bei einem Feuer in einer Feldscheune, die am Donnerstagabend in der Lichtenauer Gemarkung restlos niederbrannte.

Zum Einsatz an der etwa 30 Quadratmeter großen Scheune an der Friedrichsbrücker Straße nahe der A44 waren am frühen Abend die Feuerwehren aus Hessisch Lichtenau und Walburg ausgerückt.

Ein Verkehrsteilnehmer hatte bei seiner Fahrt auf der Autobahn die brennende Scheune nur etwa 40 Meter entfernt entdeckt und der Leitstelle in Eschwege gemeldet. Als die Brandschützer am Einsatzort eintrafen, war die Holzkonstruktion bereits bis auf das Gebälk abgebrannt.

Für den ersten Löschangriff wurden 3600 Liter aus den Wassertanks der Tanklöschfahrzeuge genutzt, parallel dazu die Löschwasserversorgung zum Hydrant des etwa 400 Meter entfernten Autobahnbetriebsgebäudes aufgebaut. Bei der Kontrolle des Scheuneninneren stießen die Atemschutzgeräteträger auf einen 500-Liter-Dieseltank, in dem sich jedoch nur noch wenige Liter Treibstoff befanden. Der Tank war dicht und wurde vom Löschwasser soweit abgekühlt, dass keine weitere Gefahr davon ausging. Nach etwa 15 Minuten hatten die 33 Einsatzkräfte nach Aussage von Zugführer Markus Schröder den Brand unter Kontrolle.

In der Scheune lagerten Heu- und Strohballen, in denen sich Glutnester gebildet hatten. Um diese restlos zu ersticken, hatte die Feuerwehr über die gesamte Brandstelle einen dicken Schaumteppich gelegt. Ein Übergreifen der Flammen auf eine zweite Feldscheune, die nur wenige Meter entfernt stand, konnten die Einsatzabteilungen der beiden Feuerwehren verhindern.

Die genaue Höhe des Schadens konnte noch nicht ermittelt werden, dürfte sich aber nach ersten Schätzungen im vierstelligen Bereich bewegen.

Da in der Feldscheune keine Fahrzeuge und Gerätschaften abgestellt waren, es keinen Stromanschluss gibt, weder ein Blitz noch hohe Außentemperaturen den Brand ausgelöst haben können, liegt der Verdacht der Brandstiftung nahe. Die Kriminalpolizei wurde eingeschaltet.

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