Maskottchen Flammson ist wieder frei

Ferienspiele in Hessisch Lichtenau enden mit Fest, Konzert und Feuerwerk

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Abschluss der Ferienspiele: Nach dem „Befreiungstanz“ hatte der böse Zauberer das Ferienspielmaskottchen Flammson wieder freigegeben.  

Hessisch Lichtenau. Den Schlusspunkt unter die Lichtenauer Ferienspiele setzte am Freitag ein eindrucksvolles Feuerwerk am nächtlichen Himmel über dem Ferienspielgelände am Kalkbrunnen.

Am Ende der zweiwöchigen Ferienspiele in der Lossestadt war der letzte Tag für einige Kinder ein besonders langer, aber erlebnisreicher. Nach dem Auftritt der „Lusejungen“ aus Sontra beim Irish-Folk-Abend erlebten manche sogar noch um 23 Uhr das beeindruckende Abschluss-Feuerwerk in Begleitung ihrer Eltern live.

Beim großen Abschlussfest ab 15 Uhr hatten alle Kinder nur noch die Befreiung ihres Ferienspielmaskottchens Flammson im Sinn. Den hatte der böse Zauberer zum Auftakt der Spiele auf dem Kirchplatz ganz nach dem diesjährigen Motto „Fantasie und Fabelwesen“ entführt. Sollte es den Kindern zum Abschluss gelingen, die Aufgaben des Zauberers zu erfüllen, würde der Flammson wieder freigegeben.

Dafür zeigten die Kinder an acht Stationen mit den unterschiedlichsten Anforderungen vollen Einsatz, der sich auszahlte. Als dann als letzte Aufgabe alle gemeinsam auch noch den „Befreiungstanz“ aufführten, gab sich der Zauberer (dargestellt von Florian Schellhammer) geschlagen und Flammson (Justin-Louis Wenig) wieder frei.

Die beiden Nachwuchsteamer lieferten damit einen gelungenen Einstand ins Team der 34 Jugendlichen der Aktion Jugend, die an der Seite von Stadtjugendpflegerin Maike Simon mit Unterstützung von Thomas Hofmann von der Schulsozialarbeit die Ferienspiele organisierten.

Über 150 Kinder und Jugendliche hatten über zwei Wochen das reichhaltige Angebot, viele gleich mehrfach, genutzt. Ob Ganztagsangebot, Ausflüge oder Arbeitsgemeinschaften, Spiel, Spaß und Spannung bestimmten das Geschehen rund um die Ferienaktion. Das allabendliche Programm war auch für die Erwachsenen interessant. Zum Open-Air-Kino mit „Fluch der Karibik“ waren 190 Besucher gekommen.

Zahlreiche Sponsoren hatten zusammen mit der Stadt den finanziellen Rahmen für die Ferienspiele geschaffen. Selbst der Busfahrer hatte sich für die Ausflüge unentgeltlich in den Dienst der Sache gestellt – die Eltern wie immer das Ferienspielteam verköstigt. Ob Angler, Imker, Handballer, Streetdancer, Kart-Fahrer, die Suchhundestaffel oder die Feuerwehr, alle brachten sich mit ein, um den Kindern erlebnisreiche Ferientage zu bescheren.

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