Hunderte kamen zum Festival

Festival: Wilder Westen in Walburg

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Hat bei Countryfans einen guten Namen: Doug Adkins aus Montana spielte beim Festival.

Walburg „Der wilde, wilde Westen fängt gleich am Bahnhof Walburg an“, am Wochenende beim Festival in der Western-Rail-Station stimmte die Abwandlung des Countryhits der Gruppe Truckstop hundertprozentig.

Der Weg zum Festzelt war am Freitagabend gesäumt von Verkaufsständen: Cowboyhüte, Westernbekleidung; nach Leder roch es, wo Gürtel und Westernstiefel verkauft wurden. „Ich hab mir auch ein Paar gekauft“, bekannte Liga Dunkere-Herbert. Rot sind sie, mit Fransen. Zusammen mit ihrem Mann Ralf Herbert ist sie die Initiatorin des sechsten Festivals auf der Western-Rail-Station in Walburg.

Inzwischen sind es sechs Trainerinnen, die mit den mehr als 30 Tänzerinnen am alten Bahnhof der Herberts die verschiedenen Arten des Linedance einüben – eine Wissenschaft für sich. Aus den USA ist diese besondere Art des Gruppentanzes an die Wehre gekommen. Wohin das Auge blickt, sieht es die amerikanische Flagge Stars and Stripes, manchmal auch die Rebellenfahne des alten Südens. Selbst war das Ehepaar Herbert noch nicht in den Staaten. Gerne würden die beiden aber einmal nach Walburg in Texas reisen, das von dem Walburger Henry Doering im 19. Jahrhundert gegründet wurde.

Aus dem Festzelt ist inzwischen der Klang einer Steelguitar zu hören. Doug Adkins ist zum fünften Mal nach Walburg gekommen. In der Country- und Western-Szene hat sein Name einen guten Ruf. Mit seinen Hits wie „Lonesome“ von seiner gleichnamigen CD, aber auch bekannten Countryhits wie „I walk the Line“ oder aber auch „Bad Moon rising“ riss er sein Publikum mit, das zahlreich und mit großer Ausdauer vor der Bühne in Linie tanzte.

„Deutschland sucht den Superstar“ hat sie bekannt gemacht: Laura van den Elzen kam aus Holland nach Walburg.

Mit einer durch Stau bedingten Verspätung kam dann gegen 21 Uhr Laura van den Elzen aus Holland auf die Bühne. Das aus „Deutschland sucht den Superstar“ bekannte Schlagersternchen unterhielt zunächst alleine, dann mit Partner Mark Hoffmann, das Publikum prächtig, bevor Doug Adkins mit seiner Band dann den Abend beschloss. Dessen Gitarrist Tom Willems stammt übrigens aus der Lichtenauer Partnerstadt Dessel in Belgien.

Mit dem Besuch war Ralf Herbert am Freitag zufrieden: Rund 175 Karten waren da verkauft. Am Samstag ging es dann nach dem gemeinsamen Frühstück und verschiedenen Workshops für die Tänzer am Abend mit „Die Brüder“ und Mark Zosel und seiner Band weiter. Der trat dann auch am Sonntag nochmals nach dem Zeltgottesdienst auf.

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