Feuerwehr im Schutzanzug auf Suche nach Wasserschaden in unbewohntem Haus

Vorsichtig: Die Feuerwehrleute suchten mit Schutzausrüstung in einem unbewohnten Haus nach der Ursache eines Wasserschadens. Foto: zss

Hessisch Lichtenau. In einem unbewohnten Haus an der Gustav-Siegel-Straße in Hessisch Lichtenau hat es einen Wasserschaden gegeben, der zu einem Wassereinbruch im Keller der angrenzenden Doppelhaushälfte geführt hat.

Wie Stefan Schlegel von der Feuerwehr mitteilt, hatten die Bewohner der Doppelhaushälfte am Sonntagabend gegen 20 Uhr die Feuerwehr alarmiert: „Die Geschädigten gingen davon aus, dass die Ursache des Wasserschadens im Nachbarhaus lag.“

Deshalb öffneten die Feuerwehrleute das unbewohnte Nachbarhaus gemeinsam mit der Polizei. „Nach dem ersten Blick ins Innere war klar, dass das Gebäude wegen Infektionsgefahr nicht ohne Weiteres betreten werden konnte“, so Schlegel. „Ein Trupp musste sich mit Atemschutz und einem leichten Säureschutzanzug ausrüsten, um die Ursache des Wasserschadens zu finden.“ Die Feuerwehrleute arbeiteten unter erschwerten Bedingungen, weil der Zugang zu vielen Räumen, insbesondere der Zugang zum Keller, nicht möglich war, weil viel Müll herumlag. Schließlich entdeckten die Helfer, dass ein Wasseranschluss in der Küche den Schaden verursacht hatte. Die Leitung war wegen der eisigen Temperaturen kaputtgefroren. Laut Schlegel wurde das Wasser konnte abgestellt und der Eigentümer informiert.

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