Tier war am Ufer eingeklemmt

Feuerwehr rettet Pferd aus dem Hellkopfsee bei Retterode

Feuerwehrleute und weitere Helfer befreien ein Pferd aus einer misslichen Lage am Hellkopfsee bei Hessisch Lichtenau.
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Feuerwehrleute und weitere Helfer befreien ein Pferd aus einer misslichen Lage am Hellkopfsee bei Hessisch Lichtenau.

Ein glückliches Ende für Pferd und Reiterin aus Retterode nahm ein Ausritt am Mittwochmittag an den Hellkopfsee nahe des Lichtenauer Stadtteils.

Retterode - Ein 14-jähriger Hannoveraner hatte den Halt verloren und war rückwärts ins Wasser geraten, eingekeilt zwischen kleinen Bäumen. Während sich die Reiterin aus eigener Kraft befreien konnte, lag das Tier eingekeilt fest, konnte aber mit Unterstützung der Feuerwehr nach gut einer halben Stunde aus seiner misslichen Lage befreit werden.  

Die junge Frau hatte sich in einer Gruppe von drei Reitern zum Hellkopfsee begeben, um mit ihrem Pferd im Wasser zu baden, so wie schon des Öfteren – nach eigener Aussage. Auf dem schmalen Pfad entlang des Ufers setzte der Wallach jedoch unverhofft ein paar Schritte zurück und geriet mit dem hinteren linken Huf an die kleine Böschung zum Wasser und rutschte ab. Dabei verlor er das Gleichgewicht und fiel samt Reiterin ins Wasser. Eingeklemmt zwischen den Bäumen kam er aus eigener Kraft nicht mehr auf die Beine.

Die Besitzerin rief die Feuerwehr zu Hilfe und sattelte das Tier ab. Nach wenigen Minuten trafen die Helfer aus Retterode und Hessisch Lichtenau am See ein, fanden das Tier, betreut von seiner Besitzerin, ruhig im Wasser liegend vor, der Kopf erhöht an der Böschung. Mit drei B-Schläuchen stabilisierten die Einsatzkräfte das Tier und entfernten die kleinen Bäume. Nach gut einer halben Stunde hatte sich das Tier soweit erholt, dass die leichte Unterstützung ausreichte, um aus eigener Kraft wieder auf die Beine zu kommen.

Dieser Hannoveraner-Wallach wurde von der Feuerwehr aus einer misslichen Lage am Hellkopfsee bei Retterode befreit.

Ohne erkennbare Verletzungen ließ sich das Pferd ruhig vom See führen. Zur Sicherheit ließ die Besitzerin das Tier noch vor Ort vom Tierarzt untersuchen. Insgesamt 19 Rettungskräfte von Feuerwehr, Polizei und Rotem Kreuz waren im Einsatz.

Von Lothar Röß

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