Freudenschrei dank Kuhfladen

Gaudi beim traditionellen Kuh-Lotto in Fürstenhagen

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Wo wird Bulle „Sanktus“ den begehrten Fladen fallen lassen? Gespanntes Warten in Fürstenhagen beim traditionellen Kuh-Lotto. 

Fürstenhagen. Kaum ein Kuhfladen genießt seit 17 Jahren weit und breit so viel Aufmerksamkeit wie der beim Kuh-Lotto an Himmelfahrt in Fürstenhagen.

Wen wundert’s, denn wo sonst als bei der traditionellen Veranstaltung des Sportvereins Rot-Weiß Fürstenhagen auf dem Ochsenhof lässt sich schon in so kurzer Zeit ein Kuhfladen zu Geld machen. Maximal 245 Euro winken schließlich demjenigen, der den richtigen Riecher hatte und auf das richtige der 49 Rasenfelder, jedes zwei Meter im Quadrat groß, fünf Euro gesetzt hat.

Lediglich mit einer einzigen Ausnahme hatten in all den Jahren die schottischen Hochlandrinder aus der Herde von Dr. Rainer Schöffel die Rolle der „Glücksfee“ übernommen. In diesem Jahr war es der 1000 Kilogramm schwere Bulle „Sanktus“. 

Tilmann Schöffel führte ihn aufs Areal mit den 49 Feldern, dort drehte das mächtige Tier dann gemächlich seine Runden. Gelegentlich senkte Sanktus mit den gewaltigen Hörnern den Kopf zum Grasen, blickte aber auch immer wieder aus dem abgesteckten Feld in die Menge am Rande, die eigentlich nur darauf wartete, in welches Feld der Bulle seinen Fladen setzen wird.

Mehr als eine Stunde spannte der Bulle all jene auf die Folter, die auf ein Feld gesetzt hatten. Dann die Erlösung: Sanktus hebt den Schwanz und lässt seinen Fladen im Feld mit der Nummer vier fallen. Jubel bei Silvio Barbian und Rainer Aschenbrücker, denn die beiden waren die glücklichen Gewinner von je 245 Euro. Mit 52 Euro musste sich hingegen Joline Zintek zufrieden geben, denn in einem weiteren Durchgang mit reduzierten Einsätzen waren nicht alle Felder besetzt.

Besonderes Glück hatte auch Kamilo Schönemann an seinem sechsten Geburtstag: Für das Entenrennen auf der Losse hatten ihm die Organisatoren vom Fußballclub Rot Weiß eine Ente geschenkt. Die kam dann auch noch als Dritte in Ziel und bescherte dem Steppke damit eine Prämie von fünf Euro. 

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