Gemeinsam am Telefon beten

Gemeindemitglieder sind dankbar für Austausch während der Allianzgebetswoche

Per Telefon gemeinsam beten: Das machten die Teilnehmer der Allianzgebetswoche in Hessisch Lichtenau und Großalmerode.
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Per Telefon gemeinsam beten: Das machten die Teilnehmer der Allianzgebetswoche in Hessisch Lichtenau und Großalmerode.

Gemeinsam Beten, sich über die Bibel austauschen und Gemeinschaft erleben, ohne die Gefahr einer Infektion: Das praktizieren die Teilnehmer der Allianzgebetswoche, die pandemiebedingt als Telefonkonferenz stattfindet.

Hessisch Lichtenau / Großalmerode – Im nördlichen Landkreis beteiligen sich aus Hessisch Lichtenau die evangelische Kirchengemeinde, die Landeskirchliche Gemeinschaft und die evangelisch-freikirchliche Gemeinde sowie aus Großalmerode die methodistische Gemeinde und das Missionswerk Frohe Botschaft.

Über eine rege Teilnahme an dem Angebot freut sich dabei Pastor Frank Wachsmuth von der Landeskirchlichen Gemeinschaft. So waren am Mittwoch mehr als 20 Anrufer bei der Andacht dabei und auch am Dienstagabend gab es 24 Teilnehmer. Nach einer kurzen Begrüßung und einem Eingangsgebet gibt es für die Teilnehmer immer wieder die Möglichkeit, sich an der Gebetsrunde zu beteiligen. „Das wurde auch aktiv genutzt“, bilanziert Wachsmuth. Ab und an werde dann auch ein Lied eingespielt, „wobei die Mikrofone am Telefon nicht für eine High-End-Qualität geeignet sind.“ Eine Andacht dauert etwa 40 Minuten.

Die Gemeinde halte bereits seit Oktober regelmäßig Andachten und Gebetskreise als Telefonkonferenzen ab, was gut angenommen werde. Deswegen nutze man diese Möglichkeit nun auch für die Gebetswoche. Dabei habe sich gezeigt, dass besonders die älteren Gemeindemitglieder für das analoge Angebot dankbar sind und dieses auch gern wahrnehmen.

Bereits bei der freudigen Begrüßung untereinander spüre man, wie gut das Treffen am Telefon ankomme. „Die Teilnehmer freuen sich, dass es diese Möglichkeit gibt“, sagt Wachsmuth. Wobei die Gemeindemitglieder natürlich den persönlichen Kontakt und vor allem das gemeinsame Singen vermissten. Das habe man ein Mal im Herbst am Telefon versucht. „Eine Katastrophe, das geht nicht“, berichtet Prediger Frank Wachsmuth lachend. (elu)

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