Festkommers zum 125-jährigen Jubiläum

Gerhard Krieg ist seit 75 Jahren bei der Feuerwehr Küchen

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Für ihre langjährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr gab es für die Brandschützer Urkunden.  

Beim Festkommers zum 125-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr in Küchen überreichten ein Dutzend Jungen und Mädchen den Geehrten die Urkunden.

Eine nette Geste, die sich Vorsitzender Volker Umbach für die Feierstunde am Samstagabend im Zelt am Dorfgemeinschaftshaus ausgedacht hatte. Dass alle im T-Shirt der Jubiläumswehr aufliefen, macht Hoffnung, dass es in Küchen bald eine Jugendfeuerwehr geben könnte, die dringend nötig scheint. „Wir haben zwar 97 Mitglieder, aber die Hälfte ist über 60 Jahre alt“, wies Umbach auf die personelle Situation hin. Und Wehrführer Michael Schröter ergänzte: „Wir wären eine wirklich gute Truppe, hätten einige den Ort nicht wegen des Berufs oder ihrer Heirat verlassen.“

In der Situation macht auch die Übernahme des gebrauchten Tanklöschfahrzeugs aus Quentel Sinn, wie Bürgermeister Michael Heußner argumentierte: „Damit erhöht sich die Schlagkraft der Wehr erheblich, denn ein Fahrzeugbrand oder kleinere Brände lassen sich damit auch schon mal mit geringer Besetzung löschen.“ 

Gute Aussicht besteht zudem auf ein neues Feuerwehrgerätehaus, integriert in den Neubau des Dorfgemeinschaftshauses: die Planungskosten sind in den Haushalt 2019 aufgenommen, sagte der Rathauschef. In dem Zusammenhang wünschte sich Stadtbrandinspektor Steffen Rödel, in die Planungen mit einbezogen zu werden.

„Gehen sie mit neuer Motivation aus dem Fest heraus“, wünschte Landrat Stefan Reuß Küchens Brandschützern. „Alle, die nach Hilfe rufen, sollten sich fragen, welchen Beitrag sie selbst leisten können“, sprach sich Reuß für das freiwillige System aus.

Ehrungen

Für langjährige Vereinszugehörigkeit wurden per Urkunde geehrt: Gerhard Krieg (für 75 Jahre), August Stranz und Helmut Umbach (beide 70 Jahre), Bodo Baldewein, Helmut Fink, Peter Kestner und Rainer Schaar (alle 50 Jahre), Dieter Backes, Harald Mentz, Lutz Schönewolf und Bernd Siemon (alle 40 Jahre) sowie Werner Lichau (25 Jahre).

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