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Mehr als 2000 Besucher bei 21. Auflage des Fürstenhagener Kuh-Lottos

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Von: Lothar Röß

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Alannah Dubh 18th von Wartenberg zog als Glücksfee die Blicke auf sich.
Alannah Dubh 18th von Wartenberg zog als Glücksfee die Blicke auf sich. © Lothar Röß

Beim Fürstenhagener Koh-Lotto gab es am Vatertag vier Gewinner.

Fürstenhagen – Die 21. Auflage des Fürstenhagener Kuh-Lotto am Himmelfahrtstag entwickelte sich nach zweijähriger Corona-Pause zum Publikumsmagneten wie selten zuvor: „Mehr als tausend Besucher“ schätzte Ehrenvorsitzender Holger Nolte vom ausrichtenden Sportverein Rot-Weiß Fürstenhagen bereits am frühen Nachmittag die Zahl der Besucher.

Auch wenn einige Feiertagsausflügler die Ochsenwiese in dem Lichtenauer Stadtteil nur als Zwischenstopp angesteuert hatten, war der Andrang ab 11 Uhr doch so groß, dass binnen einer Stunde alle 49 Lottofelder mit einem Tipp doppelt besetzt waren. Bis jedoch „Glücksfee“ Alannah Dubh 18th von Wartenberg, die 13-jährige Kuh aus der Highland Cattle-Zucht von Tilmann Schöffel, mit ihr anrückte und ihren Fladen in eines der Felder setzte, vergingen Stunden. Und weil das Interesse am Tippen verbunden mit der Aussicht auf einen 245-Euro-Gewinn so groß war, dass in der ersten Runde gar nicht alle zum Zug kamen, entschieden sich die Rot-Weißen auch noch für eine weitere Spielrunde. Noch einmal wurden für jedes Feld zwei Tipps abgegeben, sodass am Ende des Tages insgesamt vier Gäste 245 Euro gewonnen hatten.

Gewinner gab es auch beim Losse-Entenrennen, das seit Jahren für die Kinder angeboten wird. An die 50 Plastik-Entchen hatten die Teilnehmer von der Lossebrücke an der Lindenstraße ins Rennen geschickt, etwa 150 Meter unterhalb warteten einige gespannt auf den Zieleinlauf. Und bei Lino Bürger aus Eschenstruth war der Jubel besonders groß. Seine Ente kam als erste ins Ziel und brachte ihm damit 25 Euro ein. Als Zweiter konnte Konrad Möller aus Retterode sein Taschengeld mit 15 Euro aufbessern, als Dritte durfte sich Lara Schüssler aus Hessisch Lichtenau über 10 Euro freuen.

Auch wenn bei den Rot-Weißen der Vorstand gewechselt hat, die Erfolgsgeschichte des Kuh-Lottos setzt sich fort, wie der Rummel auf der Ochsenwiese erneut bewiesen hat. Auf dem Platz war Ponyreiten im Angebot, zudem kam die Hüpfburg bei den Kindern gut an. Am Bratwurststand bildeten sich vor allem um die Mittagszeit größere Warteschlangen. Kaffee und Kuchen fanden zudem reichlich Abnehmer, und für die Helfer am Getränkepils gab´s bei frühlingshaften Temperaturen mit viel Sonnenschein alle Hände voll zu tun. (zlr)

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