Junge Frau ist erfroren

Gutachten: Tote 19-Jährige aus Hopfelde hatte keine Rauschmittel im Blut

Hopfelde. Das medizinisch-toxikologische Gutachten zum Tod einer 19-jährigen Frau aus Hopfelde liegt nun vor und zeigt deutlich: Die Frau hatte keine Substanzen wie Medikamente, Alkohol oder Drogen eingenommen, die für ihren Tod verantwortlich sein können.

Die junge Frau war am 22. Januar nachts verschwunden und später tot aufgefunden worden. Die Obduktion der Leiche hatte bereits damals schnell ergeben, dass ein Gewaltverbrechen auszuschließen war.

Rätselhaft bleibt aber bis heute, warum die junge Frau die Wohnung im Lichtenauer Stadtteil Hopfelde, in der sie gemeinsam mit ihrem Freund lebte, um 2.30 Uhr zum Rauchen verließ, um dann bei starkem Frost eine längere Strecke spazieren zu gehen. Alle persönlichen Gegenstände wie Handy und Geldbörse hatte sie zurückgelassen.

Spaziergänger entdeckten ihren Körper gegen 14.30 Uhr an der Zufahrt zur nahe gelegenen Standortschießanlage der ehemaligen Blücher-Kaserne. Die 19-Jährige war nur etwa einen Kilometer von ihrer Wohnung entfernt erfroren. In dieser Nacht waren es etwa minus zwölf Grad.

Vorausgegangen war eine große Suchaktion der Polizei mit Spürhunden und Hubschrauber. Auch in der Bevölkerung war die Anteilnahme am Verschwinden der 19-Jährigen riesig. Viele teilten ihre Personenbeschreibung im Internet und unterstützten die Beamten bei der Suche.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Friso Gentsch

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