Hessisch Lichtenau

Björn Faupel ist der neue Schulleiter an der Freiherr-vom-Stein-Schule

Dem Vorbild des Freiherr-vom-Stein folgend will auch Björn Faupel, dass die Schüler als Personen im Mittelpunkt stehen.
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Dem Vorbild des Freiherr-vom-Stein folgend will auch Björn Faupel, dass die Schüler als Personen im Mittelpunkt stehen.

Björn Faupel, der neue Schulleiter an der Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau, hat sich einige Ziele vorgenommen für die nächsten Jahre.

Hessisch Lichtenau - Der Sport begleitet ihn seit seiner frühsten Kindheit und auch heute ist Sport für Björn Faupel von hoher Bedeutung. Der neue Schulleiter der Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau spielt nicht nur gern Tennis und Badminton, sondern hat auch die Qualifikation, um Rettungsschwimmer auszubilden, das Deutsche Sportabzeichen abzunehmen, und ist zudem Schneesportleiter.

Chancenungleichheit will Faupel auf ein Minimun reduzieren

Als Lehrer für die Fächer Deutsch und Sport merkte er schnell, dass die Schulverwaltung ihm liegt. Deswegen begann er neben seiner Lehrertätigkeit, sich auch in diesem Bereich weiter zu bilden. Faupel wurde Oberstufenleiter und stieg nach seinem Studium im Bereich Schulmanagement und Qualitätsentwicklung weiter auf.

„Als Schulleiter in Schleswig-Holstein konnte ich vielseitige Erfahrungen sammeln, aber die Heimat ist die Heimat“, erklärt der ledige 44-Jährige, warum es ihn wieder zurück nach Nordhessen zog. „Ich schaute mich in der Region um und da kam Hessisch Lichtenau gut in Frage“, sagt Faupel und ergänzt: „Der Topf muss ja auch zum Deckel passen.“

Die Freiherr-vom-Stein-Schule decke sich inhaltlich gut mit seinen Vorstellungen. So schätzt es Faupel, dass sie alle schulischen Bildungsabschlüsse unter einem Dach anbieten können. „Das ist besonders im ländlichen Raum wichtig“, erklärt der neue Schulleiter. Damit könne die Schule ein Anlaufpunkt für verschiedenes Klientel sein.

Die Chancenungleichheit will er auf ein Minimun reduzieren. Faupel, der Reisen und andere Kulturen als sein Hobby bezeichnet, findet es gut, wenn die Schule von verschiedenen Nationen geprägt wird. „Jeder kann von jedem lernen, jeder ist willkommen.“

Neue Ideen für die Freiherr-vom-Stein-Schule

Für seine neue Tätigkeit in Hessisch Lichtenau hat er sich einige Ziele gesetzt, die er in Absprache mit dem Kollegium an der Schule in den nächsten ein bis zwei Jahren weiter vertiefen möchte. So schätzt er den Bereich der Berufs- und Studiumsqualifizierung besonders im ländlichen Raum als wichtig ein und möchte ihn weiter stärken. Dazu kann er sich zum Beispiel betriebliche Partner vorstellen, die ihre Ausbildungsberufe an Infoabenden vorstellen oder, dass Schüler ein Schnupperpraktikum bei ihnen absolvieren können.

Als zweiten Bereich möchte er den Sport an der Schule fördern. Mit der Schwimmhalle nebenan und einem Sportplatz sieht er gute Voraussetzungen und plant, sobald es Corona zulässt, eine Rettungsschwimmer-AG ins Leben zu rufen.

Einen dritten Themenschwerpunkt setzt er auf Medien- und Informationstechnologie. „Wer keinen Computer bedienen kann, hat heute in nahezu allen Berufen schlechte Chancen“, sagt Faupel. An der Freiherr-vom-Stein-Schule gebe es bereits gute Aktionen, wie das Computer- und Medien-Training Comet. Dieser Bereich dürfte auf gar keinen Fall vernachlässigt werden.

„Ich möchte ein Schulleiter für alle sein, für die Schüler, die Eltern, die verschiedenen Gremien und auch für den Schulträger. Alle sollen mich ansprechen können“, sagt Faupel. Deswegen möchte er auch demnächst nach Hessisch Lichtenau ziehen. „Ich habe bisher gute Erfahrungen damit gemacht, direkt vor Ort zu sein.“ (Evelyn Paul)

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