Aktion Jugend hofft noch, der Ausschuss berät bald

Ohne Förderung gibt es kein Gebäude am Ferienspielgelände in Hessisch Lichtenau

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Objekt der Begierde: 600 Quadratmeter bietet das Gebäude der Firma Baresel, das die Aktion Jugend gern auf dem Ferienspielgelände hätte. 

Hessisch Lichtenau. Der Förderantrag zur Nutzung des Bürogebäudes der Firma Baresel auf dem Hessisch Lichtenauer Ferienspielgelände ist gescheitert. Trotzdem wollen die Mitglieder der Aktion Jugend nicht aufgeben. 

Sie luden die heimischen Kommunalpolitiker für Samstagnachmittag zu einem Gespräch ein.Im Grunde sind sich Politikern und die Jugendlichen einig: Das Büro- und Tagungsgebäude der Tunnelbaufirma Baresel vom Betriebshof der A-44-Baustelle wäre ideal für eine konzertierte Jugendarbeit auf dem Ferienspielgelände. 

Doch nachdem die erhoffte Förderung ausbleibt, steht jetzt die Frage der Finanzierbarkeit zur Diskussion. 220 000 Euro hatten die Stadtverordneten zwar in den Haushalt 2018 eingestellt, jedoch unter Berücksichtigung der Förderung und deshalb mit einem Sperrvermerk.

20 000 Euro will Baresel noch für das Gebäude haben – ein Schnäppchen, sind sich alle einig. Um das 33 Meter lange und zehn Meter breite Gebäude mit seinen zwei Ebenen aufbauen zu können, schlagen jedoch erhebliche Summen zu Buche: allein die 330 Quadratmeter große Betonplatte, die Kanal- und Versorgungsanschlüsse sowie die Installationen im Gebäude kosten einiges. Dazu werden Unterhaltungskosten von jährlich 40 000 Euro kalkuliert.

Die Summe relativiert sich jedoch, denn die Kosten für das Jugendzentrum in der ehemaligen Zigarrenfabrik würden mit dem neuen Gebäude entfallen. Zudem soll geprüft werden, ob im Haus mit seinen 600 Quadratmetern auch eine Kindergartengruppe untergebracht werden kann. Selbst die Kosten für die anstehende Sanierung der Zigarrenfabrik sollen in die Überlegungen mit einfließen.

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwoch, 18. September 2018,  sollen sämtliche Fakten und Zahlen vorliegen. Zudem hat Jugendpflegerin Maike Simon, seit August eine verheiratete Huck, drei Fördermöglichkeiten in Aussicht, die dann ebenfalls den Ausschussmitgliedern vorliegen sollen.

Die Zeit drängt, denn die Firma Baresel wartet bis Ende des Monats auf eine Entscheidung. Am Freitag, 28. September, tagen die Stadtverordneten das nächste Mal. 

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