Über 300 Gäste beim Neujahrsempfang in Hessisch Lichtenau

Heußner: In der Stadt tut sich was

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Volles Haus im Dorothea-von-Wangenheim-Saal: Über 300 Gäste kamen zum Neujahrsempfang von Lichtenau e.V. und Stadt Hessisch Lichtenau.

Hessisch Lichtenau. Beim gemeinsamen Neujahrsempfang von Lichtenau e.V. und der Lossestadt im Dorothea-von- Wangenheim-Saal der Orthopädischen Klinik freuten sich die Veranstalter über ein volles Haus.

Über 300 Besucher aus Wirtschaft und Politik, Vertreter der Kirchen, der ehrenamtlichen Vereine, Verbände und Organisationen sowie des Mitarbeiterstabes der Orthopädischen Klinik und der Stadt Hessisch Lichtenau begrüßte Stefan David, kaufmännischer Vorstand von Lichtenau e.V. als Gäste am Freitagabend im eigenen Hause.

Für David war es der letzte Neujahrsempfang in der Lossestadt, denn Ende März wird er Lichtenau verlassen, um eine neue Stelle in Hannover anzutreten. „Es ist das vorletzte Mal, dass er hier das Buffet eröffnen darf“, sagte Dieter Christian Peuckert, theologischer Vorstand der diakonischen Einrichtung, mit Blick auf Davids offizielle Verabschiedung in Kürze.

Seine Neujahrsansprache eröffnete Bürgermeister Michael Heußner (CDU) mit einem Rückblick ins abgelaufene Jahr. Die Umsetzung zahlreicher kleiner Projekte wie die Instandsetzung von Straßen und Spielplätzen, die 2016 angestoßen wurden, dem Schutzschirm aber zum Opfer gefallen seien, habe das Wohlfühlklima im Stadtgebiet verbessert, resümierte der Rathauschef. Erstmals hätten Straßen in größerem Rahmen wieder saniert werden können. Die Umrüstung der Laternen mit LED-Licht im gesamten Stadtgebiet werde wohl bis zum Frühjahr abgeschlossen sein, alle Lampen sollen dann überall nachts von 22 bis 5 Uhr mit halber Kraft durchbrennen. Das Bürgerbüro gegenüber des Rathauses soll ebenfalls bis März bezugsfertig sein, mit dabei die Abteilung für Kultur und Tourismus – beides dann barrierefrei erreichbar.

Pfarrer Dieter Christian Peuckert stellte zu Beginn seiner Ansprache als äußeres Zeichen der Neugestaltung der Orthopädischen Klinik die neue Zeitschrift „Aktuelles aus Lichtenau – wir über uns“ als Nachfolger der Ausgabe „Lichtenau – Eine Brücke zum Leben“ vor. Weil es für das Zentrum der Tetra- und Paraplegie schwierig ist, mit Plakaten für sich zu werben, wies Peuckert auf die vollzogenen Schritte in die Öffentlichkeit hin: Die Betreuung der Handbiker seit drei Jahren beim Kassel-Marathon, den 1. SCI-Lauf zugunsten rückenmarksgeschädigter Menschen als Inklusionslauf in Kombination mit dem Lichtenauer Sparkassenlauf und die Kooperation mit dem Hessischen Fußballverband. Diese zielt darauf ab, sowohl die Schiedsrichter als auch die Jugendauswahlspieler des Verbands von der D- bis zur A-Jugend gesundheitlich zu betreuen.

Im Anschluss nutzten die Gäste rege das Angebot der Bewirtung durch die berufliche Bildung des Hauses und für Gespräche in lockerer Runde.

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