Enthüllung des Gemäldes beim Lindenfest

Hollensteine zieren Bushäuschen in Hollstein

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Die Hollensteine in Acryl: Ortsvorsteherin Bianca Dücker enthüllte zusammen mit Künstler Gerhard Hilwig das Wandgemälde am Bushäuschen.

Hollstein. Die Hollensteine, Naturdenkmale im kleinsten Lichtenauer Stadtteil Hollstein, gibt es jetzt in doppelter Ausführung: Die beiden Zechstein-Dolomit-Felsen sind jetzt auch auf einem Wandgemälde am Bushäuschen zu sehen.

Beim Lindenfest der Feuerwehr wurden die Hollensteine in Acryl am Samstag feierlich enthüllt: Gerhard Hilwig aus Laudenbach erntete den verdienten Beifall der Besucher für das gelungene Werk, als er am Nachmittag zusammen mit Ortsvorsteherin Bianca Dücker den Blick auf die knapp vier Quadratmeter große Abbildung frei gab.

Die Ortsvorsteherin trug die Entstehungsgeschichte gereimt vor: „Ein Bild muss her, das war schnell klar, nicht sicher, wer der Maler war“. Der Gedanke reifte gleich nach der Renovierung des Bushäuschens im August 2017.

Als dann in der Fernsehsendung „Dolles Dorf“ der Künstler Gerhard Hilwig vorgestellt wurde, kam dem Hollsteiner Manfred Kistner die zündende Idee: „Den fragen wir!“ Gesagt, getan, ein Anruf bei Hilwig genügte, schon kreuzte der Laudenbacher im November in Hollstein auf, machte seine Skizzen und arbeitete sich an die Präsentation der Steine im Großformat ran.

Die Beteiligten entschieden sich für die Variante, bei der die bis zu fünf Meter hohen Felsen die beste dreidimensionale Wirkung haben und im Hintergrund die Kirche zu sehen ist.

In den beiden letzten Wochen vor der Enthüllung wurde Hilwig regelmäßig abends in Hollstein mit dem Pinsel in der Hand aktiv und ließ mit wetterfester Farbe in den verschiedensten Farbtönen die Felsen, eingebettet in die Landschaft, nach und nach entstehen.

Und gleich haben die Hollsteiner dafür gesorgt, dass das Bild in der Dunkelheit auch angestrahlt wird.

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