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Dirk Oetzel tritt für die SPD als Bürgermeisterkandidat für Hessisch Lichtenau an

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Von: Nicole Demmer

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Ein Lieblingsplatz von Dirk Oetzel ist die Höhe am Alten Gericht zwischen Friedrichsbrück und Walburg. Er ist aber auch gerne an der Lossequelle und am Canyon.
Ein Lieblingsplatz von Dirk Oetzel ist die Höhe am Alten Gericht zwischen Friedrichsbrück und Walburg. Er ist aber auch gerne an der Lossequelle und am Canyon. © Nicole Demmer

Die SPD in Hessisch Lichtenau schickt Dirk Oetzel ins Rennen um das Bürgermeister-Amt.

Hessich Lichtenau – Er hat Perspektiven und konkrete Vorstellungen für seine Heimatstadt. „Ich habe nicht zuletzt durch meine Ehrenämter Zugang zu den Menschen und weiß, wo der Schuh drückt“, sagt Dirk Oetzel. Der 51-Jährige wird von der SPD ins Rennen geschickt, wenn am 20. März Hessisch Lichtenaus Bürgermeister gewählt wird.

Mehr als 35 Jahre habe er sich ehrenamtlich für seine Heimatstadt engagiert, sagt Oetzel. Beispielsweise ganz früh und intensiv bei der Feuerwehr, wo er zum Beispiel von 2006 bis 2016 als Stadtbrandinspektor agierte. „Ich weiß die Gemeinschaft in unserer Stadt zu schätzen.“

In ganz vielen Bereichen ist noch Luft nach oben, findet der gelernte Industriekaufmann Oetzel. So sei Hessisch Lichtenau als „Wirtschaftsstandort fast in der Mitte von Deutschland ganz hervorragend“. Hier müsse die Verwaltung zur Wirtschaftsförderung kompetente Ansprechpartner für bestehende Unternehmen und Interessenten bieten. Zudem müssten bedarfsgerecht Flächen ausgewiesen werden.

Ganzheitliche Stadtentwicklung, Hessisch Lichtenau als Wohnstandort stärken und Mobilität sind weitere Themen, zu denen Oetzel als Bürgermeister arbeiten möchte. „Das alles passt in ein Entwicklungskonzept 2030“, sagt Oetzel. Momentan gebe es für Hessisch Lichtenau keine Visionen, aber „es muss in der Politik erlaubt sein, das Denkbare zu denken und nicht nur das Machbare“. In seiner Vision sei Hessisch Lichtenau im Jahr 2030 eine „lebendige Kleinstadt im positiven Speckgürtel von Kassel, in der wir unsere Standortvorteile nutzen“.

Seit 1998 betreibt Oetzel die Firma BSS Oetzel Brandschutzkompetenz. Dass er beim Sprung von der Selbstständigkeit ins politische Hauptamt nicht mehr Freizeit bekommt, weiß er. „Deswegen war es mir wichtig, das Thema vor meiner Kandidatur mit meiner Familie abzuklären. Sie steht voll hinter mir“, sagt er.

Einen erheblichen Unterschied gebe es schon zu seiner aktuellen Arbeit: Ist er jetzt oft von Sonntag bis Donnerstag unterwegs, wird er als Bürgermeister wohl mehr Nächte zuhause verbringen können.

Und selbst wenn er aktuell eine Ein-Mann-Firma betreibt, Leitungsfunktionen sind ihm nicht fremd. „Als Selbstständiger muss man organisieren“, sagt er. Zudem habe er bereits in jungen Jahren als Stadtbrandinspektor gezeigt, dass er 300 Feuerwehrkameraden führen könne. Zudem könne er als Trainer in der Erwachsenenbildung gut mit Menschen umgehen. Dass er im politischen Hauptamt ein dickes Fell braucht, weiß Oetzel. Aber mit Respekt und auf Augenhöhe nach innen und außen sei es möglich, Mehrheiten zu erzielen.

Für Freizeitaktivitäten bleibt Oetzel bei seinem ehrenamtlichen Engagement wenig Zeit. Er ist Stadtverordnetenvorsteher und Vorsitzender des SPD-Stadtverbands, dazu Mitglied in zahlreichen Vereinen, steht dem Bürgerverein und dem Förderverein Waldfrieden vor und gehört zum Vorstand der Krankenhausstiftung Fürstenhagen.

A propos Freizeit: Hier geht er gerne in die Sauna und mit der neun Monate alten Familienhündin Pepe an die frische Luft. Zudem fährt er mit seiner Frau Daniela, mit der er 2009/2010 das Karnelvals- Prinzenpaar stellte, und Sohn Finn zum Skifahren. „Das ist eine tolle Zeit im Jahr, auf die wir uns alle freuen.“

In der gedruckten HNA/Witzenhäuser Allgemeine vom Donnerstag lesen Sie zusätzlich ein „Frage/Antworten“ mit Dirk Oetzel. (nde)

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