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Uwe Brückmann tritt für die CDU als Bürgermeisterkandidat für Hessisch Lichtenau an

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Von: Nicole Demmer

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Der Himmelsberg ist einer von Uwe Brückmanns Lieblingsplätzen, aber auch der Karpfenfängerteich im Hintergrund ist ein Ort, den er gerne besucht.
Der Himmelsberg ist einer von Uwe Brückmanns Lieblingsplätzen, aber auch der Karpfenfängerteich im Hintergrund ist ein Ort, den er gerne besucht. © Gert Merkel/nh

Die CDU in Hessisch Lichtenau schickt Uwe Brückmann ins Rennen um das Bürgermeister-Amt.

Hessisch Lichtenau – Er will vermitteln, mit den Menschen sprechen und Transparenz schaffen – Wenn die Bürgerinnen und Bürger Hessisch Lichtenaus am 20. März ihren Bürgermeister wählen, geht für die CDU Uwe Brückmann ins Rennen.

An Erfahrung hat der 62-Jährige Einiges in die Waagschale zu werfen, nicht zuletzt ein Landtagsmandat und den Posten als Landesdirektor des Landeswohlfahrtsverbandes. Warum jetzt Bürgermeister? „Es gibt viele Menschen, die Idealismus haben“, erklärt Brückmann. Er fühle sich fit und habe hervorragende Verbindungen in die hessische Landeshauptstadt Wiebaden. Und: „Ich muss mir nichts mehr beweisen.“ Er kenne das politische Geschehen und habe bisher mit den anderen Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung gut zusammengearbeitet. So habe es etwa eine breite Mehrheit für die von ihm angestoßene Innenstadtbelebung gegeben – Und ein Klimaschutzmanager wird eingestellt, um ein Klimaschutzkonzept zu erstellen. „Ich mache den Lichtenauern ein Angebot, meine Erfahrungen einzubringen.“

Wenn er Bürgermeister werden sollte, sieht Brückmann sich als „Mittler zwischen Verwaltung und Parlament“. Die Verwaltung sei gut aufgestellt, sie müsse nur richtig eingestellt und den Mitarbeitern müssten Freiheiten gelassen werden. Sie haben Kompetenzen und sollen mit der Politik reden, findet Brückmann.

Und: Er möchte die Bürger einbeziehen. „Wir haben so viele erfahrene Menschen in der Stadt.“ So würde er etwa gerne ein Netzwerk für Gewerbetreibende schaffen und sich im Wirtschaftsministerium für die Fortentwicklung der Stadt einsetzen.

Auch ein identitätsstiftendes Fest sol es geben. Der Hessentag 2006 habe gezeigt was möglich ist, „wenn alle zusammenarbeiten“. Zudem schwebt ihm ein eigenes Budget für die Ortsbeiräte vor. Dass die Aufgabe als Bürgermeister nicht einfach wird, weiß Brückmann. „Große Brocken“ stehen an, zum Beispiel die Straßenausbaubeiträge. Und: „Ich muss Kassensturz machen.“ Brückmann möchte zudem bei wichtigen Fragen im Vorfeld die Fraktionsvorsitzenden zur Beratung zusammenrufen. Ein Vorteil kann dabei für Brückmann die SPD/CDU-Koalition im Stadtparlament sein. Aber: „Ich bin so anspruchsvoll, dass ich alle gewinnen will“, sagt er.

Viel Freizeit bleibt Brückmann neben Politik und Ehrenämtern nicht – Er ist Vorsitzender der CDU-Fraktionen in Stadt- und Kreisparlament. Zudem gehört er der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbands an, ist aktuell Präsident des Rotary-Clubs Kaufungen-Lossetal, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und stellvertretender Vorsitzender im Jagdverein Hubertus Witzenhausen. Durch die Schutzgemeinschaft und den Jagdschein, der er vor drei Jahren machte, hat er den Wald besser kennengelernt, sagt der Vater zweier erwachsener Söhne. „Der Deutsche hat eine besondere Verbindung zum Wald, ich noch mehr“. Da ist es nur natürlich, dass es neben dem Lesen die Natur ist, in die es Brückmann in seiner Freizeit zieht, mit Radfahren, Jagd- und Naturschutz – und Aktivitäten mit seinem acht Monate alten Chesabeake-Bay Retriever „Atohi“, dessen ungewöhlicher Name aus dem indianischen kommt und „Wälder“ bedeutet.

In der gedruckten HNA/Witzenhäuser Allgemeine vom Mittwoch lesen Sie zusätzlich ein „Frage/Antworten“ mit Uwe Brückmann. (nde)

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