Im Kontakt zu den Menschen

Pfarrer Olliver Heinemann tritt Stelle im Kirchspiel Walburg an

Pfarrer Olliver Heinemann wird am Pfingstmontag in sein Amt im Kirchspiel Walburg eingeführt.
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Pfarrer Olliver Heinemann wird am Pfingstmontag in sein Amt im Kirchspiel Walburg eingeführt.

Er ist bereits bekannt in der Region, denn Pfarrer Olliver Heinemann hat seit August des vergangenen Jahres verschiedene Vertretungsdienste im Kreis übernommen.

Jetzt bleibt er auch langfristig, denn Heinemann ist nun zusammen mit Pfarrer Dirk Rehbein für das Kirchspiel Walburg zuständig. Am Pfingstmontag wird er von Dekanin Ulrike Laakmann im Gottesdienst ins neue Amt eingeführt.

Heinemann wird künftig für die Kirchengemeinden in Velmeden und Hausen Ansprechpartner sein, aber auch Gottesdienste in Walburg und Küchen übernehmen. Neben dieser halben Stelle hat er aktuell zudem noch eine halbe Stelle beim Kirchenkreis als Vertretungspfarrer.

Sein Wohnort ist und bleibt Fritzlar, da er dort mit seiner Familie lebt. „Die Fahrerei ist für viele andere das täglich Brot, um auf Arbeit zu kommen, warum also nicht auch für Pfarrer“, erklärt der Vater zweier Söhne. Dieser Umstand habe die Gemeinden in Velmeden und Hausen nicht daran gehindert, ihn herzlich aufzunehmen, freut sich Heinemann.

Olliver Heinemann, der 1970 geboren wurde, ist nördlich von Kassel in der Gemeinde Fuldatal aufgewachsen. Nach dem Abitur in Kassel ging er zum Studium nach Mainz und im Anschluss wieder zum Vikariat nach Kassel-Harleshausen.

Eine große Leidenschaft von Heinemann sind die Reisen in die Länder der Bibel. Dazu wurden er und sein Bruder schon früh vom Vater, der Professor für Religionspädagogik in Kassel war, mitgenommen. „Mit zwölf Jahren konnte ich meinen Vater zu einer Ausgrabung begleiten“, nennt Heinemann ein Beispiel.

Später hatte er immer wieder längere Aufenthalte in Israel und Jordanien, unter anderem fürs Studium. Daraus resultierte dann auch sein erster Dienstauftrag nach dem zweiten Examen, der Heinemann für ein Jahr nach Jerusalem führte. „Am Deutschen Evangelischen Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes in Jerusalem arbeitete ich mit Studenten, Pilgern und Lehrreisenden zusammen.“

Erfahrungen und Erlebnisse aus der Zeit bringt der Pfarrer gern in seine Gemeindearbeit mit ein. „Ich habe am Flussufer der Eder schon zahlreiche Kinder getauft“, sagt Olliver Heinemann von seiner Zeit im Schwalm-Eder-Kreis und kann sich vorstellen, solch ein Tauffest auch in der Region anzubieten, wenn ein schöner Ort dafür gefunden wird.

Für seine Arbeit im Kirchkreis Walburg ist es ein Wunsch Heinemanns, mit den Menschen in Kontakt zu treten. Das soll nicht nur in der Kirche passieren, sondern er will die Menschen dort aufsuchen, wo sie sind. Bei einer Fortbildungsreise in London wurde ihm gezeigt, dass das auch im Fitnessstudio und auf dem Wochenmarkt möglich ist.

Ein weiterer Punkt, wie Kirche die Menschen erreichen kann, sieht Heinemann in der Musik: „Man kann Menschen nicht unbedingt durch eine schöne Predigt begeistern, aber durch gute Musik“, ist der Pfarrer überzeugt.

Info: Der Einführungsgottesdienst für Olliver Heinemann findet am Pfingstmontag, 24. Mai, ab 14 Uhr auf dem Klennrod bei Velmeden statt.

(Evelyn Ludolph)

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