Teilstück zwischen Hessisch Lichtenau-Ost und Waldkappel freigegeben

Jetzt fließt der Verkehr auf der A44 auf 17,4 Kilometern

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Andrang bei der Freigabe: Der Einladung zum Mitfeiern der Eröffnung des dritten Autobahn-Teilstücks waren am Freitagvormittag mehrere Hundert Bürger gefolgt und zum Westportal des Tunnels Küchen gekommen.

Küchen/Waldkappel. Der befahrbare Teil der Autobahn 44 im Werra-Meißner-Kreis hat sich verdreifacht.

Nach der feierlichen Freigabe des fast elf Kilometer langen Abschnitts zwischen den Abfahrten Hessisch Lichenau-Ost und Waldkappel am Vormittag läuft seit Freitagnachmittag der Verkehr zwischen Fürstenhagen und Bischhausen auf 17,4 Kilometer.

Mehrere Hunderte Bürger – und damit offenbar viel mehr als erwartet – waren der Einladung zur öffentlichen Verkehrsfreigabe gefolgt. Vor dem südlichen Westportal des Tunnels Küchen spielte zunächst die Amtskapelle von Hessen Mobil in Fulda, bevor drei Redner das Wort hatten und anschließend etliche Politprominenz samt Tunnelpatin Irmgard Braun-Lübcke, die Ehefrau des Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke (CDU) gemeinsam traditionell ein Band zerschnitt.

Wieder sei ein Stück der A44 weiter vollendet worden, sagte Staatssekretär Steffen Bilger (CDU) vom Bundesverkehrsministerium. 55 Kilometer seien aber noch zu bauen. Die Erreichbarkeit der Region werde durch die Autobahn spürbar verbessert und ebenfalls spürbar nicht nur die Bundesstraße 7, sondern auch die B27 und B400 entlastet. Die lange Bauzeit für den Abschnitt, 2010 war damit begonnen worden, erklärte Bilger mit dem Bau von acht Brücken und vier Grünbrücken.

Für Hessen Mobil sei der Bau der A44 das bedeutendste Projekt, bekannte Behördenleiter Burkhard Vieth.

„Es ist ein guter Tag für die Region und für die Mobilität“, befand Staatssekretär Mathias Samson (Grüne) vom Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium. Es gebe aber noch viel zu tun, bis die 70 Kilometer insgesamt voll erschlossen seien, sagte er und sprach bezüglich des neuen Abschnitts von einer anspruchsvollen Planung, um den Interessen des Naturschutzes und der Bevölkerung Küchens Rechnung zu tragen. 

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