"Keks" hat als einziger überlebt

Junger Kater wurde in Katzennothilfe Walburg aufgepäppelt

"Kater "Keks" hat die Herzen von Sonja Bachmann (links) und Birgit Drönner-Probstmeier von der Katzennothilfe gewonnen. (Foto Lothar Röß)
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Putzig: Kater Keks hat die Herzen von Sonja Bachmann (links) und Birgit Drönner-Probstmeier von der Katzennothilfe gewonnen.

Walburg. „Keks“ hat es geschafft: Der acht Wochen alte Kater hat als einziger von fünf Geschwistern überlebt. Im Nu eroberte der neugierige und verspielte Fratz die Herzen aller Mitarbeiter der Katzennothilfe 2000 in Walburg.

Der weißgraue Kater hatte das Glück, im Haus der Katzennothilfe in dem Lichtenauer Stadtteil geboren zu werden. Die streunende Mutter wurde trächtig aus Quentel eingeliefert, um ihren Nachwuchs in der Obhut des Vereins zu gebären. „Offenbar war sie selbst noch zu jung“ vermutet Birgit Drönner-Probstmeier vom Vorstand, da sich die Mutter nicht um ihre Katzenbabys kümmerte. Also mussten die Kleinen mit dem Fläschchen versorgt werden.

Trotz aller Fürsorge überstand nur Keks die kritische Phase der ersten Wochen. Nun tollt er munter in der Wohnung von Ziehmutter Birgit umher. Seine Mutter wurde kastriert und in ihrem Quentler Revier wieder freigelassen.

Auch das Schicksal zweier frisch geborener Kätzchen, die kaum älter als zwei Wochen wurden, geht Birgit Drönner-Probstmeier und Sonja Bachmann, Ansprechpartnerin für den Raum Großalmerode, sehr nahe. Die Kätzchen wurden Mitte Juli mit der Nabelschnur am Bauch in einem Karton an der Autobahnbrücke oberhalb von Walburg gefunden und der Katzennothilfe überbracht.

„Die Kleinen können trotz künstlicher Ernährung und intensivster Pflege nicht immer gerettet werden“ räumt Drönner-Probstmeier ein. Weil es aber mit der Katzenmutter für gewöhnlich einfacher ist, appellieren die Frauen: „Bringt den Nachwuchs mit der Mutter zur Katzennothilfe, wir kümmern uns.“ Das gilt auch für die übrigen etwa 40 Katzen, die auf ein neues Zuhause warten. Ohne Futterspenden wäre alles nicht zu leisten, weiß Drönner-Probstmeier.

Auf ein neues Zuhause warten auch die mehr als 90 Katzen, davon 41 Jungtiere, im Tierheim Eschwege. Dort sind die Zimmer mittlerweile überfüllt, heißt es aus dem Tierheim. Auch hier freut man sich über Futterspenden und ehrenamtliche Hilfe. Kontakt: Katzennothilfe: Birgit Drönner-Probstmeier (05602 6829), Sonja Bachmann (05604 930 532), Elena Gomoluch (05602 916 2458), Spendenkonto: VR-Bank Werra-Meißner, IBAN: DE09 5226 0385 0001 8903 44, BIC: GENODEF1ESW.

Tierheim Eschwege: Tel. 0 56 51/17 33.

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