Wintereinbruch in der Zeltstadt

Zu kalt fürs Zelt: Unterkunft in Hessisch Lichtenau geräumt

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Wintereinbruch in der Zeltstadt: Für die Flüchtlinge ist hier zu kalt geworden. Deshalb wurden sie von Hessisch Lichtenau in andere winterfeste Quartiere verlegt.

Hessisch Lichtenau. Schnee und Kälte haben in der Flüchtlingszeltstadt in Hessisch Lichtenau für massive technische Probleme gesorgt.

Aktualisiert um 17.25 Uhr

So seien die Wasserleitungen eingefroren, teilte der Pressesprecher des Regierungspräsidiums (RP) Kassel, Michael Conrad, auf Anfrage unserer Zeitung mit. Unter diesen Umständen könnten die Menschen nicht länger in den Zelten untergebracht werden.

Ein Großteil der insgesamt 470 dort lebenden Asylbewerber sei deshalb am Dienstag mit Bussen abgeholt und auf andere Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE) in Hessen, insbesondere Fulda, verteilt worden.

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Die Unterkunft auf dem Sportplatz in der Hopfelder Straße wird am Mittwoch im Laufe des Tages komplett geräumt. Derzeit sind noch 120 Menschen vor Ort.

Ob die Zeltstadt dann auch abgebaut wird, ließ Conrad vorerst noch offen. „Diese Frage hat für uns derzeit keine Priorität. Jetzt liegt es zunächst in unserer Verantwortung, die Leute schnell in wetterfeste Quartiere zu bringen. Und da das Senkefeld noch nicht fertig ist, müssen wir die Menschen anderweitig verteilen.“ Von einem Mitarbeiter war vor Ort zu erfahren, dass die ersten Menschen bereits am Montag abgeholt worden waren.

Wann genau die große Unterkunft im Industriegebiet Senkefeld bezugsfertig sein wird, darauf gab das RP bislang keine Antwort.

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