Aus Siegershäuser Straße wird Prinzenallee

Lichtenauer Karnevalisten benennen traditionell Straße um

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Prinzenallee: Roland Dach (von links), Prinz Markus I., Prinzessin Manuela I., Präsident Jörg Kistner, Uwe Kleffner, Jens Fritsch, Michael Thielmann, Peter Koch und Thorsten Kühlborn vom Karnevalsverein Hessisch Lichtenau haben am Samstag kurzerhand die Siegershäuser Straße in der Lossestadt in Prinzenallee umbenannt.  

Hessisch Lichtenau. Prinzessin Manuela I. und Prinz Markus I. haben 14 Tage nach Antritt ihrer Regentschaft bei den Lichtenauer Narren nun auch die eigene Allee direkt vor der Haustür.

Am Samstag wurde die Siegershäuser Straße vom Karnevalsverein Heli in Prinzenallee umbenannt.

In der Lossestadt ist es Tradition, dem amtierenden Prinzenpaar über die Dauer seiner Herrschaft die Straße zu widmen, in der die närrischen Hoheiten wohnen. Und die haben ihr Domizil gleich am Anfang der Siegershäuser Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zur Freiherr-vom-Stein-Schule.

Da das närrische Straßenschild unterhalb des Wasserwerks von 1907 nur wenige Meter gleich schräg gegenüber steht, können Prinz und Prinzessin bis zum Ende der Session jeden Morgen aufs Neue aus ihrer Einfahrt erst einmal einen Blick darauf werfen.

Kaum hatten die Mitglieder des Elferrats am Samstag die Pfosten in die Erde geschlagen und das Schild verschraubt, da hatte Präsident Jörg Kistner den Narren auch schon das erste „Heli Helau“ entlockt. Als Gäste waren Abordnungen der benachbarten Karnevalsvereine aus Fürstenhagen und Helsa, angeführt von ihren jeweiligen Hoheiten, zum alljährlichen Spektakel in die Lossestadt gekommen.

Prinzessin Manuela I. war voll des Lobes angesichts des großen Interesses zur Umwidmung der Straße. Nach 14 Tagen Regentschaft nutzte sie die Gelegenheit, all denen zu danken, die sie und ihren Prinzen in dieser Zeit bereits tatkräftig unterstützt haben.

Der Prinz selber, sonst eher redselig, zeigte sich diesmal wortkarg. Angesichts frostiger Temperaturen und hartnäckigem Nebel, der selbst am Berg in Hessisch Lichtenau der Sonne an diesem Nachmittag keine Chance geben wollte, gab sich Markus I. narrenfreundlich: Raus aus der Kälte und ab ins Warme war diesmal seine Devise. So hatte er nach einem wärmenden Schnäpschen und einem letzten „Heli Helau“ alle zum geselligen Rahmen ins nur wenige Meter entfernte Naturfreundehaus eingeladen.

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