Kein Grundstückskauf in Küchen

Stadtverordnete von Hessisch Lichtenau wollen externen Berater für Entwicklungsplan der Feuerwehr

Das Feuerwehrhaus in Küchen weist erhebliche Mängel auf. Der Bau eines neuen Gebäudes rückt aber weiter in die Ferne.
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Das Feuerwehrhaus in Küchen weist erhebliche Mängel auf. Der Bau eines neuen Gebäudes rückt aber weiter in die Ferne.

Erneut beschäftigten sich die Stadtverordneten von Hessisch Lichtenau mit dem Feuerwehrhaus in Küchen.

Bei ihrer Sitzung am Donnerstag ging es um den Kauf des Grundstückes in Küchen, sowie der Frage, wie mit den weiteren Mängeln bei Feuerwehrstützpunkten verfahren werden soll.

Die Stadtverordneten hatten in der vergangenen Sitzung die Entscheidung über den Grundstückserwerb verschoben, da unklar sei, welche finanzielle Belastung auf die Stadt zukomme, durch den Mängelbericht über die Feuerwehrstützpunkte.

Nach einem Ortstermin sei nun klar, dass in Küchen nur das favorisierte Grundstück für den Bau eines Feuerwehrhauses in Frage käme, erklärte Bürgermeister Michael Heußner. Allerdings habe der Grundstückseigentümer Anfang März der Stadt mitgeteilt, dass er auf dem Grundstück nun selbst eine Fahrzeughalle bauen möchte. Nach Gesprächen bestände aber die Option, dass die Stadt das Grundstück erhalten kann, wenn sie dem Eigentümer dafür ein annähernd gleiches Grundstück zur Verfügung stellt. Die Stadtverordneten stimmten mit sechs Ja-Stimmen und vier Enthaltungen gegen den Kauf des Grundstückes.

Mit einem gemeinsamen Antrag von SPD, CDU, FWG und Team Howorka, der mit vier Gegenstimmen angenommen wurde, beauftragten die Stadtverordneten den Magistrat, den Bedarf- und Entwicklungsplan (BEP) der Feuerwehr grundlegend zu überarbeiten. Dazu solle ein externer Dienstleister beauftragt werden, der seine Entwurfsfassung dem Magistrat, dem Arbeitskreis Feuerwehr, den Ausschüssen sowie den Stadtverordneten vorstellt.

Der Vorschlag des Bürgermeisters, die externe Beratung für die Analyse der Situation in Anspruch zu nehmen, nicht aber für das Ausfüllen des Antrages, da das im Wesentlichen ein Ausfüllen von Kästchen wäre, fand kaum Beachtung.  (elu)

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